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An der Klinik für Palliativmedizin des LMU Klinikums entwickeln wir (Projektteam: Katerina Hriskova, Isabel Burner-Fritsch und Claudia Bausewein) die IPOS-App. Unser Ziel ist es, Digitalisierung menschenzentriert zu gestalten. Deshalb wurde die IPOS-App in enger Zusammenarbeit mit Palliativpatient:innen entwickelt. Wenn Betroffene ihre Sicht einbringen, entstehen digitale Lösungen, die verständlich, praktisch und alltagstauglich sind.
Mit dieser App können Patient:innen die IPOS (Integrierte Palliative Care Outcome Skala, ein Fragebogen zu palliativer Symptom- und Problembelastung) digital ausfüllen.
Die App kann in fünf Sprachen (Deutsch, Englisch, Italienisch, Polnisch und Türkisch) genutzt werden.
Die Eingaben werden automatisch und sicher direkt in die elektronische Fallakte in ISPC (PalliDoc: in Planung) übertragen. Das SAPV-Team kann die Informationen direkt in die Versorgungsplanung einbeziehen – ohne zusätzlichen Dokumentationsaufwand.
Was kann die App bewirken?
- Regelmäßige, strukturierte Erfassung von Symptombelastungen aus Sicht der Patient:innen
- Früherkennung von Veränderungen in der Symptombelastung -> frühzeitiges Agieren möglich
- Entlastung für das Team durch weniger Telefonate
- Unterstützung bei Sprachbarrieren
- Gesteigerte Patient:innenbeteiligung und -zentrierung
- Bessere Dokumentationsqualität
Was sagen Patient:innen?
- Palliativpatient:in, Station: „Ich finde es besser, als jemandem gegenüberzusitzen und zu sagen, was los ist. Weil manchmal fällt es schwer, das so auszudrücken oder zu jemandem zu sagen ‚ich bin traurig‘. Und wenn man das in der App eingeben kann, dann kann man offener schreiben, was man denkt, und dann ist das auch okay“
- Palliativpatient:in, SAPV: „Es ist für mich einfacher, das mit dem eIPOS zu machen, als wegen jedem Pieps [in der SAPV] anzurufen!“
- Palliativpatient:in, SAPV: „Es ist technisch sehr einfach zu nutzen. Das schaffe ich auch nach meiner zweiten Hirn-OP.“
- Palliativpatient:in, SAPV: „Die haben gesehen, aha, da hat sich etwas verändert [ein Symptom] und dann habe ich einen Rückruf bekommen und dann wurde nachgefragt, Und das fand ich auch sehr gut. Ja. Also es ist schon ein intensiverer Kontakt, finde ich. Über den Fragebogen.“
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