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Von der Tactical Combat Casualty Care zur Schussverletzung in urbanen Gefahrenlagen

Die Tactical Combat Casualty Care (TCCC) hat die Versorgung schwerverletzter Patientinnen und Patienten unter taktischen Bedingungen wesentlich geprägt. Im Fokus stehen die konsequente Priorisierung lebensbedrohlicher Verletzungen, eine frühzeitige Blutungskontrolle und die strukturierte Versorgung unter eingeschränkten und potenziell gefährlichen Bedingungen. Auch zivile Einsatzlagen wie Amok- oder Terrorereignisse können vergleichbare Herausforderungen mit sich bringen. Eine möglicherweise fortbestehende Gefährdung, begrenzte Ressourcen und die notwendige Zusammenarbeit von Polizei, Rettungsdienst und Klinik erfordern angepasste Versorgungskonzepte.

Ausgewählte Prinzipien des TCCC können dabei wertvolle Impulse für die zivile Notfallmedizin geben. Die Veranstaltung schlägt eine Brücke zwischen militärischer und ziviler Notfallmedizin. Am Beispiel der Schussverletzung in urbanen Gefahrenlagen werden die Versorgungskette, relevante Schnittstellen und Übertragungsmöglichkeiten vom Einsatzort bis zur klinischen Traumaversorgung beleuchtet.

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