Info
Prostitution verstehen und personenzentriert begleiten
Prostitution begegnet Dir im Arbeitsalltag oft indirekt, unausgesprochen oder mit Unsicherheiten verbunden – und trotzdem ist sie für viele Klient*innen Realität. In diesem Workshop greifst Du typische Situationen aus der Praxis auf, reflektierst eigene Vorannahmen und gewinnst mehr Sicherheit im professionellen Umgang mit dem Thema.
Du lernst, wie Du Prostitution sensibel ansprechen kannst, ohne zu stigmatisieren, und wie eine personenzentrierte Begleitung konkret aussieht. Der Workshop wird von p.ink door e.V. durchgeführt – einer Berliner Fachstelle, die ausschließlich mit Menschen arbeitet, die in der Prostitution sind oder waren. Dadurch ist die Weiterbildung nah an echten Fällen, alltagsnah und direkt anschlussfähig für Deine Arbeit.
INHALTE
• Sensibilisierung für das Thema Prostitution
• Abbau von Vorurteilen und Stereotypen
• Lebensrealitäten und Vielfalt von Prostitution
• Rechtliche Grundlagen und Umgang mit Behörden
• Besondere Gefährdungen und Belastungen
• Hilfebedarfe von Menschen in der Prostitution
• Gesprächseinstieg: Wie spreche ich das Thema sensibel an?
• Beratung und Begleitung ohne Bewertung oder Druck
• Grenzen der eigenen Rolle & Weitervermittlung
METHODEN
Input mit Folien · Austausch im Plenum · Kleingruppenarbeit · Fallbeispiele
REFERENTINNEN
Lara Wouters (M.A. Internationale Beziehungen, Netzwerkkoordinatorin) und Felicia Schmied (Sozialarbeiterin) von p.ink door e.V.
VERANSTALTUNGSDETAILS
Datum: Dienstag, 16. Juni 2026
Uhrzeit: 09:00 – 16:30 Uhr
Ort: Krummhübler Str., Berlin (Präsenz)
Max. Teilnehmende: 15 Personen
Veranstalter: SozDia Stiftung Berlin in Kooperation mit p.ink door e.V.
ZIELGRUPPE
Mitarbeitende der SozDia – insbesondere aus der Wohnungsnotfallhilfe (WNH) und der Sozialpsychiatrischen Assistenz (SPA). Offen auch für Jugendwohnen, Jugendclubs und weitere Bereiche.