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​​​​​​​Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Alexandra Karg, Mitarbeiterin der MB-Dienststelle Südbayern, unter der Mailadresse: 

alexandra.karg@mb-sued.bayern


Teilnehmer

Auswahl der Foren

Beschreibung der Foren

Heterogenität am Gymnasium Röhrmoos begegnen (GY, alle Schularten)

Wie kann Schule der zunehmenden Heterogenität ihrer Schülerinnen und Schüler im Alltag begegnen? Das Gymnasium Röhrmoos setzt dabei auf verschiedene Bausteine, die bewusst miteinander verzahnt werden: selbstorganisiertes Lernen, Lerncoaching und der gezielte Einsatz von KI ebenso wie die Morgenviertelstunde, Medienpädagogik und der Multi-Media-Raum.

Der Workshop gibt praxisnahe Einblicke in diese Ansätze und zeigt, wie sie im Schulalltag zusammenspielen. Bei einem integrierten Schulhausrundgang werden ausgewählte Konzepte und ihre konkrete Umsetzung vor Ort erlebbar.

Peter Sander (Schulleiter Gymnasium Röhrmoos)


Mehr Selbstständigkeit – Fundament für Selbstwirksamkeit (RS/GY)

Angesichts einer volatilen Welt ist die Förderung der Selbstwirksamkeit der Schülerinnen und Schüler essenziell: Wie transformieren wir Unterricht von reiner Instruktion hin zu einer lernprozessorientierten Begleitung? Der Workshop fokussiert auf die didaktische Haltung und die notwendigen Schulentwicklungsprozesse, um Heterogenität als Chance für eigenverantwortliches Lernen zu nutzen.

Daniela Schiedlmeier (Gymnasium Oberhaching), Waltraud Heiß (Gymnasium Tegernsee)


Heterogenität in der Sprachkompetenz - sprachsensible Unterrichtsmaterialien und Prüfungen in allen Fächern (RS, GY)

Unsere Schülerinnen und Schüler sprechen zuhause oft nicht Deutsch, verfügen aber durchaus über einen Basiswortschatz, mit dem sie in der Regel gut durchs Alltagsleben kommen. Sobald die Sprache aber im Unterricht der weiterführenden Schulen differenzierter und wissenschaftlicher wird, stoßen die Lernenden schnell an Grenzen und werden folglich auch schlechter bewertet.

Der Workshop soll für typische Fehlerquellen und Stolpersteine sensibilisieren. Welche Möglichkeiten gibt es im Fachunterricht, SuS sprachlich zu fördern? Wir werden ganz praxisorientiert Material aufbereiten, mit dem Schüler und Schülerinnen sprachlich und fachlich lernen können.

Bitte nehmen Sie gerne typische Materialien (Arbeitsblätter, Schaubilder, Karten, Prüfungen etc.) mit, die Sie normalerweise im Unterricht verwenden.

Miriam Hein (Maria-Theresia Gymnasium München)


Heterogenität im Deutschunterricht - Unterricht reflektieren, individuelles Lernen ermöglichen (RS,GY)

Wie kann Deutschunterricht heterogenen Lerngruppen gerecht werden, ohne dass der Vorbereitungsaufwand immer weiter wächst? Im Workshop reflektieren die Teilnehmenden ihre eigene Unterrichtspraxis und setzen sich mit einer stärker lernbegleitenden Rolle der Lehrkraft auseinander. Dabei lernen sie praxiserprobte Aufgaben- und Prüfungsformate kennen. Im Austausch entstehen Ideen für einen individualisierten Deutschunterricht, in dem analoge Methoden, digitale Werkzeuge und KI sinnvoll zusammenwirken. Ziel des Workshops ist es, Anregungen und konkrete Ansätze für einen Deutschunterricht mitzunehmen, der Heterogenität akzeptiert und als Bereicherung versteht.

Anna von Chossy (Gymnasium München-Trudering)


Wie Lerncoaching bei der Individualisierung unterstützen kann (weiterführende Schulen)

Im Workshop werden die Techniken der lösungsorientierte Gesprächsführung thematisiert, die dafür genutzt werden können, um mit Kindern individuell am eigenen Lernfortschritt zu arbeiten. Durch direkte Gespräche mit Kindern kann sehr gut auf deren individuelle Entwicklung eingegangen und Lösungen gefunden werden.

Theresa Attenberger (Gymnasium München-Riem)


Mit System zur besseren Praxis: Umfragedaten für die Unterrichtsentwicklung nutzen (alle Schularten)

In diesem Workshop erhalten Sie eine praxisnahe Einführung in die Umfragetools BETSIE und PAUL und deren Einsatz im Schulalltag. Sie lernen, wie sich mit wenigen Schritten wertvolle Rückmeldungen erfassen und übersichtlich auswerten lassen. Im Fokus steht, wie diese Daten helfen können, die zunehmende Heterogenität in Klassen besser zu verstehen und gezielt darauf zu reagieren. An konkreten Beispielen wird gezeigt, wie aus den Ergebnissen direkt umsetzbare Impulse für die Unterrichtsentwicklung entstehen. 

Evelyn Bloch (Johann-Winklhofer-Realschule Landsberg am Lech)


„Alle anders. Alle dabei“ - aus der Innenperspektive der privaten SABEL Realschule München

Das Konzept der Sabel Schule in München wird vorgestellt. Good Practice steht im Fokus.

Michaela Schlittenbauer (Sabel-Realschule München)


Lerncoaching als Baustein der Schulentwicklung (vormittags)

Lerncoaching kann ein wichtiger Baustein einer lernförderlichen Schulkultur sein. Der Vortrag zeigt, warum Lerncoaching für Schulen relevant ist, welche Rahmenbedingungen es braucht und wie eine erfolgreiche Implementierung gestaltet werden kann.

Birgit Paster (Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung)


Lerncoaching konkret: Haltung, Gesprächsführung und Lehrerrolle (nachmittags)

Was passiert eigentlich im Lerncoaching? Der Vortrag gibt einen praxisnahen Einblick in Haltung, Gesprächsführung und konkrete Gestaltung. Dabei geht es auch um die Frage, was Lerncoaches brauchen und wie sich die Rolle von Lehrkräften verändert.

Birgit Paster (Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung)


Vom Mythos des Durchschnitts zum universellen Design fürs Lernen (alle Schularten)

Es gibt keine durchschnittliche Klasse – und trotzdem ist Unterricht meist genau so konzipiert. Wer anders wahrnimmt, denkt oder lernt, passt sich an oder bleibt zurück. Dabei zeigt das Konzept des Universal Design for Learning, wie Unterricht von Anfang an so gestaltet werden kann, dass er für mehr Kinder funktioniert. Im Workshop schauen wir gemeinsam, was das konkret bedeutet: für Raumgestaltung, Aufgabenformate und den Umgang mit Neurodiversität im Schulalltag.

Melika Ahmetovic, MPhil (LMU München)


Individuelle Förderung der emotionalen und sozialen Entwicklung und Umgang mit herausforderndem Verhalten im Schulalltag (alle Schularten)

Die Referentin berichtet von ihrer langjährigen Erfahrung in der Vor- und Nachsorge für die Schülerinnen und Schüler aller Schularten, die während ihres Klinikaufenthaltes an die Carl-August-Heckscher-Schule unterrichtet werden.

Annette Werner Frommelt, Sonderpädagogin (MSD emotionale und soziale Entwicklung Carl-August-Heckscher-Schule)


Fallbeispiele zu Schülerinnen und Schülern aus dem Autismusspektrum und Gelingensfaktoren für ihre erfolgreiche Inklusion (alle Schularten)

Die Referentin berichtet von ihrer langjährigen Erfahrung in der Beratung und Begleitung von Schülerinnen und Schülern aus dem Autismusspektrum aller Schularten und beschreibt Gelingensfaktoren für ihre erfolgreiche Inklusion.

Laura Paul, Sonderpädagogin u. Beratungsrektorin MSD Autismus (Landschulheim Elkhofen Realschule)


Sprachsensibler Fachunterricht als entscheidender Gelingensfaktor für den Umgang mit Heterogenität (alle Schularten)

Teilnehmenden dieses Workshops erfahren, warum sprachsensibler Fachunterricht für das fachliche Verstehen und den Umgang mit Heterogenität unverzichtbar ist. Sie lernen einfach in den Unterricht zu integrierende Methoden und Instrumente sprachsensiblen Unterrichtens kennen und wenden diese an, auch mithilfe von KI.

Dominik Oppermann (Staatliche BS Schongau)


Umgang mit herausforderndem Schülerklientel (alle Schularten)

Laut dem aktuellen Deutschen Schulbarometer 2026 der Robert Bosch Stiftung ist das Verhalten der Schülerinnen und Schüler erstmals zur größten Herausforderung für Lehrkräfte geworden. 46 % der befragten Lehrkräfte nennen es als die zentrale Belastung in ihrem Schulalltag.

Die Veranstaltung beleuchtet mögliche Ursachen von Verhaltensauffälligkeiten und Verhaltensstörungen und zeigt auf, wie Lehrkräfte durch professionelles pädagogisches Handeln angemessen und wirksam auf herausfordernde Situationen reagieren können.

Claudia Bauer (Regierung von Oberbayern)


Förderung der Persönlichkeitsentwicklung im Schulalltag mit dem Projekt „Timeout“ (FOSBOS, weiterführende Schulen)

Wie können wir Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, ihre Stärken zu entdecken, Verantwortung für ihr eigenes Lernen zu übernehmen und zu selbstbewussten Persönlichkeiten heranzuwachsen?

In diesem Workshop erhalten Sie Einblicke in das Projekt „Timeout“, ein Wahlfach zu Themen aus der Persönlichkeitsentwicklung. Darüber hinaus lernen Sie einfache, praxiserprobte Methoden und Übungen kennen, die sich unkompliziert in den Unterricht integrieren lassen. Im Mittelpunkt stehen die Förderung von Selbstwert, Selbstreflexion, Motivation, Kommunikation und sozialer Kompetenz.

Ziel des Workshops ist es, konkrete Impulse und direkt einsetzbare Werkzeuge für einen Unterricht mitzunehmen, der nicht nur Fachwissen vermittelt, sondern junge Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung stärkt.

Sandra Obermeier (Berufliche Oberschule Wasserburg am Inn)


Messen um zu Verbessern – Der Schulversuch evidenzbasierte Schule an der FOS München-West (FOSBOS, weiterführende Schulen)

Seit März 2026 ist die FOS München-West Teilnehmer am Schulversuch „evidenzbasierte Schule“. Unser Konzept hat dabei drei Ausprägungen, die vorgestellt werden sollen:

1. Sammlung und Auswertung der an der Schule vorliegenden Daten mit dem Ziel der Verbesserung unserer Unterrichtsqualität.
2. Regelmäßige, personenbezogene Testung unserer neuen Schülerinnen und Schüler hinsichtlich deren Basiskompetenzen in den Bereichen Mathematik und Sprache zur individuellen Förderung.
3. Evidenzbasiertes Begleiten der Neuerstellung des Unterrichts in den Wirtschaftsfächern unter Gesichtspunkten des SOL (selbstorganisierten Lernen)

Im Rahmen des Workshops stellen wir unsere Ideen und Ansätze vor.

Simon Kunkel (Berufliche Oberschule München 5, Staatliche Fachoberschule)


Kooperativ wirksam werden: Adaptive Unterrichtsplanung und kollegiale Zusammenarbeit am Beispiel von Lernleiter und Differenzierungsmatrix (GS, MS, FöS)

Der Lehrgang zeigt anhand der Unterrichtsmethoden Lernleiter und Differenzierungsmatrix, wie adaptive Unterrichtsplanung gelingen kann, welche die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen aller Kinder berücksichtigt. Zugleich wird vorgestellt, wie Kolleginnen und Kollegen an einer gemeinsamen Weiterentwicklung des Unterrichts ko-konstruktiv beteiligt werden könnten.

Tanja Beattie (Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung), Miriam Freyberg (SFZ Grafing)


Lesemotivation und Leseleistung datengestützt erfassen – Grundlage für die Unterrichts- und Schulentwicklung (GS, MS)

Vorstellung der Datenerhebung im Bereich Leseleistung und Lesemotivation, Auswahl geeigneter Motivationstheorien und Entwicklung eines Fragebogens sowie Ableitung individueller Zielsetzungen und deren Umsetzung im Schulalltag.

Felix Maschek (Grundschule an der Cerveteristraße, Fürstenfeldbruck)


Lesen lernen – Heterogenität von Anfang an datengestützt begleiten (Jahrgangsstufen 1 & 2 GS, FöS)

Wie gelingt es, Kinder mit sehr unterschiedlichen Leselernvoraussetzungen frühzeitig und passgenau zu fördern? Der Workshop zeigt anhand konkreter Beispiele, wie Lernstände systematisch erhoben, dokumentiert und für die Unterrichtsplanung genutzt werden können. Vorgestellt wird, wie mit LearningView differenzierte Lernpfade, adaptive Aufgabenformate und individuelle Förderangebote gestaltet werden können. Die Teilnehmenden erleben, wie datenbasierte Unterrichtsentwicklung zu mehr Lernwirksamkeit und Chancengerechtigkeit im Anfangsunterricht beiträgt.

Verena Lindner, Anna-Lena Lindner (Grundschule Bauhausplatz)


Lesekompetenz gezielt weiterentwickeln – datenbasiert fördern mit BYLES, FILBY und LearningView (Jahrgangsstufen 3 & 4 Gs, FöS)

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Daten (z. B. aus BYLES) für eine gezielte Weiterentwicklung der Lesekompetenz genutzt werden können. Anhand konkreter Unterrichtsbeispiele wird gezeigt, wie Ergebnisse in individuelle Fördermaßnahmen überführt und mit FILBY sowie digitalen Lernpfaden in LearningView verknüpft werden. Der Workshop verdeutlicht, wie datenbasierte Entscheidungen helfen, der zunehmenden Heterogenität in den Klassen gerecht zu werden und alle Kinder auf ihrem individuellen Lernweg wirksam zu begleiten.

Stefanie Kellner, Michaela Fellner, Shani Paschek (Grundschule Bauhausplatz)


Von der Testung zur systematischen Förderung – Erkenntnisse für Schul- und Unterrichtsentwicklung nutzen (alle Schularten)

Wie können Testergebnisse für Schulentwicklung genutzt werden? Am Beispiel von DEMAT und HSP zeigt der Workshop, wie aus gewonnenen Erkenntnissen systematische Förderplanung, passgenaue Differenzierung, Förderkurse und Modularisierung entwickelt werden können.

Monika Faltermeier, Katja Finn (Marie-Pettenbeck Mittelschule Wartenberg)


Differenzierung nach dem Intelligenzmodell nach Howard Gardner - mit KI-Assistenz (GY)

Die Theorie der multiplen Intelligenzen von Howard Gardner, für die er 30 Ehrendoktortitel erhalten hat, bildet die Grundlage für einen Ansatz in den Erziehungswissenschaften, der durch unterschiedliche Fragestellungen zum gleichen Thema nicht nur der Heterogenität von Schülerpersönlichkeiten entgegenkommt, sondern gleichzeitig den Unterricht vielfältiger und kreativer gestaltet.

Der Workshop bietet einen kurzen Einblick in die theoretischen Grundlagen und betrachtet dann konkrete Unterrichtsbeispiele sowie die Unterrichtsvorbereitung dazu mit Unterstützung von KI.

Henning Hebers (Otto-von-Taube-Gymnasium Gauting)

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