Traumasensible Öffentlichkeitsarbeit für Betroffene sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend
Viele Betroffene sexualisierter Gewalt entscheiden sich irgendwann, über ihre Erfahrungen zu sprechen oder zu schreiben – öffentlich, in Projekten oder im Kontakt mit Medien.
Doch damit verbunden sind die zentralen Fragen:
Was verspreche ich mir davon, an die Öffentlichkeit zu gehen und welche Ziele verfolge ich damit?
Wie kann ich entscheiden, was öffentlich wird und welche Grenzen möchte ich dabei wahren?
Dieser zweiteilige Online-Workshop bietet Raum, über diese Fragen nachzudenken – und vermittelt zugleich eine übersichtliche Einführung in traumasensible Öffentlichkeitsarbeit.
Im Mittelpunkt stehen Orientierung, Haltung und erste Handlungsstrategien, die dabei unterstützen, die eigene Position zu finden und Entscheidungen über den Umgang mit Öffentlichkeit selbstbestimmt und reflektiert zu treffen.
Der Workshop bietet kompakten Input und eine strukturierte Übersicht über zentrale Themenfelder, z. B.:
- Reflexion persönlicher Ziele, Grenzen und Selbstschutz in der Öffentlichkeit
- Grundprinzipien traumasensibler Öffentlichkeitsarbeit
- Einführung in Öffentlichkeitsarbeit und Medienlogik
- Der Deutsche Pressekodex: Rechte und Pflichten von Medienschaffenden
- Überblick über Formen eigener Öffentlichkeitsarbeit (z. B. Social Media, Vorträge, Texte)
- Chancen und Risiken digitaler Sichtbarkeit
Hinweis:
Der Workshop gibt eine Übersicht und bietet Raum zur Reflexion.
Eine vertiefte Text-, Schreib- oder Medienarbeit ist nicht Bestandteil des Formats.
Format:
Online (Zoom), Zwei Termine à 2 Stunden, inkl. jeweils 15`Pause
​​​​​​​Termine: 26. November 2025 & 3. Dezember 2025, jeweils 18:00–20:00 Uhr
Gruppengröße: max. 12 Teilnehmende (die Plätze werden der Reihenfolge nach dem Zeitpunkt der Anmeldung vergeben - es gibt die Möglichkeit, sich auf eine Warteliste schreiben zu lassen und bei spontanen Ausfällen, nachzurutschen)
Dieses Austauschformat wird veranstaltet von Beate Kriechel und begleitet von Natalie Barth.