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GoBD und Verfahrensdokumentation

Viele Betriebe digitalisieren ihre Prozesse, Aufzeichnungen und Rechnungen, beachten jedoch die Dokumentationspflichten gemäß den „Grundsätzen zur ordnungsgemäßen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff“ (GoBD) oft nicht genügend. In diesen Fällen besteht eine Schätzungsbefugnis der Finanzverwaltung. Helfen kann hier die Verfahrensdokumentation, in welcher die Prozesse, z. B. das ersetzende Scannen, dokumentiert werden. Mit ihr wird dem Betriebsprüfer gewissermaßen ein Handbuch des Unternehmens übergeben, mit dem er sich einfach zurechtfinden und die gesamten organisatorischen und technischen Abläufe der digitalen Buchführung lückenlos und fehlerfrei nachvollziehen und nachprüfen kann. Die Verfahrensdokumentation benötigen alle Unternehmen, unabhängig von der Größe, denn der Umfang der Dokumentation bemisst sich daran, wie komplex die Vorgänge sind.

Eine Verfahrensdokumentation bietet aber auch viele Vorteile für das Unternehmen. In dieser werden Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten klar definiert und einheitliche Standards im Unternehmen geschaffen. So wird z. B. neuen Mitarbeitern oder beim Wechsel von Zuständigkeiten der Einstieg in bestehende Prozesse erleichtert und die Einarbeitungszeit verkürzt. Im Unternehmen gelebte Prozesse können hinterfragt und gegebenenfalls optimiert werden. ​​​​​​​

Folgende Fragen werden in der kostenfreien Veranstaltung vom Referenten Stefan Weimann (DATEV eG) behandelt:

  • Warum ist eine Verfahrensdokumentation so wichtig? Wer braucht welche Dokumentation und wie muss diese eigentlich aussehen?
  • Wie lässt sich im Unternehmen (insbesondere in einem Kleinst- oder Kleinbetrieb) mit vertretbarem Aufwand eine Verfahrensdokumentation erstellen, die dann auch vom Finanzamt akzeptiert wird?

  • Welche Auswirkungen und Rechtsfolgen sind bei einer fehlenden oder unvollständigen Verfahrensdokumentation zu erwarten?

​​​​​​​Die Veranstaltung findet vor Ort in der Handwerkskammer statt. Parallel dazu wird diese aber auch über Zoom Webinar übertragen. Sie haben dabei ebenfalls die Möglichkeit Fragen zu stellen. 

Bitte beachten Sie, dass nach aktuellem Stand in den Räumlichkeiten der Handwerkskammer Flensburg weiterhin die Maskenpflicht gilt. Ob dies zum Zeitpunkt der Veranstaltung weiterhin der Fall ist entnehmen Sie bitte der Beschilderung vor Ort.​​​​​​​

Den Teilnahmelink für das Webinar senden wir einen Tag vor der Veranstaltung an alle angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die diese Option ausgewählt haben.

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