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Religionsunterricht zwischen Gottesfrage, Kontroversität und demokratischer Verantwortung

Religionsunterricht ist ein besonderer Ort schulischer Bildung: hier werden Sinnfragen verhandelt, Gottesbilder erschlossen und Deutungen von Welt zur Sprache gebracht – oft in Klassen, die religiös und weltanschaulich vielfältig geprägt sind.

Damit stellt sich eine doppelte Herausforderung: einerseits soll der Unterricht Räume öffnen, in denen unterschiedliche Überzeugungen vorkommen und ernst genommen werden. Andererseits steht die Lehrkraft in der Verantwortung, Position zu beziehen und demokratische Grundhaltungen erkennbar zu vertreten.

Der Online-Impuls unterstützt Lehrkräfte dabei, im Religionsunterricht sprach- und handlungsfähig zu bleiben, wenn es um kontroverse religiöse oder gesellschaftliche Fragen geht. Grundlage sind die sechs Grundsätze des Schwerter Konsent (die „3K3P-Prinzipien christlich-religiöser Bildung in der Schule“), die Orientierung für eine Weiterentwicklung religionspädagogischer Praxis geben können.

Anne Koep, Referentin für Religionspädagogik (Erzbischöfliches Amt Kiel)

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