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​​​​​​​Wasserbehandlung: Klassische Ansätze versus nachhaltige grüne Technologie


Darüber wollen wir mit Ihnen reden...


Frischwasser egal woher gefördert, ist keinesfalls keimfrei, denn der Satz „Wasser ist Leben“ zeigt hier seine besondere Bedeutung. Aus einigen wenigen Mikroorganismen werden in nachgeschalteten industriellen Wasserkreisläufen oder auch in Kühltürmen Millionen von winzig kleinen Lebewesen, die massive Hygieneprobleme verursachen. Auf dem ersten Blick nicht sichtbar, sind es eher die Auswirkungen, die bemerkt werden: Überall treten Beläge auf, es riecht unangenehm und Werkstoffe korrodieren. Die Belagsbildung geht blitzschnell vonstatten, sie ist oft eine Frage von nur wenigen Tagen. In der Praxis ist oft der Lösungsansatz auf ein einzelnes Problem gerichtet, dabei ist das gesamte System entscheidend. Und je mehr mikrobiologisches Leben wächst und gedeiht, desto höher sind die Risiken. Was also tun, damit es nicht so weit kommt?


Natürlich könnte man den Prozess mustergültig managen und ständig reinigen. Aber wer hat hierzu noch Zeit und Personal? Wasser ist ein kostbares Gut. Es muss andere Lösungen geben. Und es gibt sie. Zu diesem Thema arbeitet Frau Dr. Kerstin Keppler, Mikrobiologin der Wöllner GmbH (Ludwigshafen) seit gut 25 Jahren mit erstaunlichen Ergebnissen beim Kampf um saubere industrielle Wasserkreisläufe. Unterstützung erfährt sie durch ihren Kollegen Hr. Dr. Dominik Stumm, der in der Applikationsentwicklung zu Hause ist.


In diesem Fachvortrag informiert sie über eine Vielzahl von Spielarten mikrobiologischen Lebens in industriellen Wasserkreisläufen über Probleme und Lösungen, die sich daraus ergeben. Biozide, sind die klassische Behandlungsvariante, jedoch geraten sie immer mehr unter Druck, gerade in Hinblick auf die Arbeitssicherheit und Regularien.


Physikalische Ansätze sind da schon eine gute Alternative oder eine Ergänzung. Klassisch und schon seit einem Jahrhundert bekannt ist das UV-Licht, bei dem die Erbsubstanz der Mikroorganismen so geschädigt wird, dass kein Leben mehr möglich ist. Ultraschall von Ozeanlinern und Frachtschiffen bekannt, ist eine gute Idee, wenn nur kleine Flächen ablagerungsfrei gehalten werden müssen, ansonsten wird das Ganze komplex und kostspielig.


Einen ganz neuen Ansatz bietet die biologische Reinigung mit Probiotika, die ein System so sauber halten kann, dass mit Biofilmen assoziierte Probleme nicht mehr auftreten. Ein sauberes System mit einer nachhaltigen Technologie für eine bessere Kühlung oder Produktion!


Als Referentin konnten wir Frau Dr. Kerstin Keppler, Laborleitung Mikrobiologie bei der Firma Wöllner GmbH, gewinnen.

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Moderiert wird die Veranstaltung wie immer von unserem Referatsleiter Dr. Schulze unserem Vorstandsvorsitzenden Jörg Drachholtz-Lebedies.​​​​​​​​​​​​​​

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