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Spätestens seit der Artemis 2-Mondmission der US-Raumfahrtbehörde NASA ist in der Öffentlichkeit eine neue Faszination für die astronautische  Raumfahrt entbrannt. Internationale Raumfahrtagenturen planen Außenposten auf dem Mond und in weiterer Zukunft möglicherweise auch auf dem Mars.

1997 flog Reinhold Ewald als Wissenschaftsastronaut für 18 Tage auf die russische Raumstation Mir. In dieser Zeit umrundete er die Erde 320-mal und führte als gelernter Physiker u. a. biomedizinische und materialwissenschaftliche Experimente sowie Betriebstests durch. In seinem einführenden Vortrag blickt er auf seine Zeit im Weltall zurück: Wie sieht der Alltag auf einer Raumstation aus und welche Herausforderungen galt es, als Astronaut zu bewerkstelligen?
Anschließend kommt Ewald mit der Journalistin Theresa Palm über die aktuellen Entwicklungen in der Raumfahrt ins Gespräch: Wie hat sich diese seit seiner Zeit auf der Raumstation Mir weiterentwickelt? Welche internationale Kooperationen gab es seither? Was kann von den Besiedlungsprojekten auf Mond und Mars erwartet werden? Welche besondere Bedeutung hat die astronautische Raumfahrt im Vergleich zur satelliten- oder robotergestützten Erforschung des Alls?

Veranstaltungsort: Mozartareal, Hofstraße 11, 97070 Würzburg

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