Austausch anregen Teil 1: Sich verständlich machen
Der inklusive Mathematikunterricht sollte Schülerinnen und Schüler jeden Leistungsniveaus individuell fördern. Dabei ist besonders darauf zu achten, dass es zu keiner Vereinzelung der Lernenden kommt, sondern dass das Lernen mit- und voneinander angeregt wird. Demzufolge ist in einem inklusiven Unterricht auf „eine ausgewogene Balance zwischen differenzierenden und integrierenden Lernsituationen“ (Wocken, 1998, S. 50) zu achten.
Damit Schülerinnen und Schüler sich verstehen und im Dialog voneinander lernen können, genügt es aber oft nicht, substantielle Aufgabenformate bereitzustellen und die Kinder aufzufordern, sich ihre Entdeckungen gegenseitig vorzustellen (vgl. ebd.).
Welche Kompetenzen nötig sind und welche Handlungsschritte Schülerinnen und Schüler zum Ziel führen können, verstanden zu werden und sich zunehmend mathematisch auszudrücken, soll das Teilmodul „Sich verständlich machen“ in kurzer und kompakter Form überblicksartig aufzeigen.