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Herzlich Willkommen zum Fachtag Regenbogenkompetenz - LGBTIQ* Fachwissen von Basics bis Best Practice


Für alle päogischen Fachkräfte, die sich mit dem Thema LGBTIQ* fundiert auseinandersetzen wollen, bietet die LGBTIQ+ Beratungsstelle Oberbayern in Kooperation mit der Wir&Queer Anlaufstelle Garmisch-Partenkirchen am Donnerstag, den 12. November, einen Fachtag an.

Am Vormittag gibt es einen Input, der sich mit einigen zentralen Fragen und Impulsen rund um sexuelle und geschlechtliche Vielfalt beschäftigt. Nach der Mittagspause finden zwei Workshoprunden mit insgesamt vier Workshopmöglichkeiten zu den Themen LGBTIQ+ praktisch: Methoden für Gruppen- und Einzelarbeit, Diskriminierung, Allyship und geschlechtliche Vielfalt statt. Während der Veranstaltung gibt es sowohl Raum für Austausch und Vernetzung als auch einen Bücher- und Materialtisch mit Ansichtsexemplaren zur Inspiration.



Termin und Zeit: Donnerstag, 12. November 2026, 9:30 bis 16:30 Uhr

Ort: Caritas Zentrum Garmisch-Partenkirchen, Dompfaffstr. 1

Zielgruppe: pädagogische Fachkräfte aus Oberbayern (ohne München)

Teilnahmegebühr: 25,- € (inkl. Mittagessen vegetarisch/vegan)

Organisation: Anna Cossu (Wir&Queer) und Anna Kohlhund (LGBTIQ+ Beratungsstelle Oberbayern)

Referent*innen: Ben (Fachstelle Strong!), Noa Kretschmer (Geschlechterforscherin und Mediatorin) und N.N. (LSBTI* Fortbildungen Bayern)

Barrierefreiheit: Die Räume sind barrierefrei zugänglich. Gebärdendolmetschende können nicht gestellt werden. Weitere Fragen beantworten wir gerne.


Aus folgenden 4 Workshops können bei der Anmeldung 2 Workshops ausgewählt werden. Hinweis: Bitte auch den 3. Wunsch angeben, falls die ausgewählten Workshops überbucht sind. 

1. Allyship – was, wie und warum?

Was bedeutet es eigentlich, ein*e Ally (z.dt. Unterstützer*in) zu sein? Und wie kann solidarisches Handeln gegenüber queeren Menschen im Alltag und Beruf konkret aussehen?

Der Workshop lädt dazu ein, Allyship niedrigschwellig kennenzulernen, gemeinsam zu reflektieren und praktische Möglichkeiten zu entdecken, wie wir (queere) Menschen unterstützen und zu einem respektvollen, inklusiven Miteinander beitragen können.

Noa Kretschmer, Geschlechterforscherin und Mediatorin

2. Was bedeutet trans*, inter* und nicht-binär? - Geschlechtliche Vielfalt verstehen

In diesem Workshop wird Grundlegendes zum Thema trans*, inter* und nicht-binär vermittelt. Der Workshop beginnt mit einer fundierten Definition von trans*, inter* und nicht-binär (TIN*). Aufbauend darauf werden Transitionswege sowie spezifische Hürden im Leben von TIN* Personen beschrieben. Zum Abschluss werden Möglichkeiten eines diskrimierungssensiblen Umgangs mit TIN* Personen vorgestellt. Während des Workshops gibt es die Gelegenheit offene Fragen zu klären. Der Workshop kombiniert theoretische Inputs mit Beispielen aus der Beratungspraxis und Reflexionsphasen. 

Referant, N.N.

3. Queere Lebensrealitäten: Minderheitenstress verstehen – Unterstützung wirksam gestalten

Der Workshop vermittelt zentrale Grundlagen zu queerfeindlicher Diskriminierung und Gewalt, Minderheitenstress sowie Belastungsfaktoren und Ressourcen queerer Menschen. Aufbauend auf Einblicken aus der Beratungspraxis von Strong! - der bayernweiten LGBTIQ* Fachstelle gegen Diskriminierung und Gewalt - werden konkrete Strategien erarbeitet, wie Fachkräfte queere Personen sensibel und wirksam unterstützen können. Ziel ist es die Handlungssicherheit im Umgang mit Diskriminierung und queerfeindlichem Verhalten im beruflichen Alltag zu stärken sowie ein reflektierter, ressourcenorientierter und empowernder Umgang mit vielfältigen Lebensrealitäten.

Ben Dutschmann, Fachstelle Strong!

4. LGBTIQ+ praktisch: Methoden für Gruppen- und Einzelarbeit

In diesem praxisnahen Workshop lernen die Teilnehmenden verschiedene Methoden kennen, zum einen der Sensibilisierung von Gruppen zum Thema LGBTIQ+, zum anderen zur Arbeit mit queeren Einzelpersonen. Der Schwerpunkt liegt auf dem aktiven Ausprobieren und Reflektieren ausgewählter Übungen. Zusätzlich werden weitere Methoden theoretisch vorgestellt und deren Einsatzmöglichkeiten in der pädagogischen Praxis besprochen. 

Anna Kohlhund, LEO









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