Info

Was passiert, wenn Menschen traumatische Erfahrungen machen? Welche Auswirkungen können diese haben und wie können wir ihnen in unserem beruflichen Alltag begegnen?

Die Fortbildung vermittelt ein grundlegendes Verständnis für traumatische Erfahrungen und ihre möglichen Auswirkungen auf Wahrnehmung, Verhalten, Gefühle und Beziehungen. Sie hilft dabei, zunächst irritierende oder schwer verständliche Reaktionen besser einzuordnen und traumasensibel darauf zu reagieren.

Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte, die wenig oder noch kein Wissen über das Thema Trauma haben. Sie vermittelt grundlegende Kenntnisse und bietet einen ersten, praxisnahen Zugang zu einem traumasensiblen Verständnis und Handeln.

Neben der Vermittlung von Grundlagenwissen lernen die Teilnehmenden Übungen zur Stabilisierung und Reorientierung kennen und erhalten Anregungen, die sich in den eigenen Arbeitsalltag übertragen lassen.


Die Teilnehmenden beschäftigen sich unter anderem mit folgenden Fragen:

  • Was ist ein Trauma und wie kann es entstehen? 
  • Welche Folgen und Reaktionen können traumatische Erfahrungen mit sich bringen? 
  • Wie können wir Verhalten und Reaktionen aus einer traumasensiblen Perspektive verstehen? 
  • Was bedeutet traumasensibles Handeln und eine traumasensible Haltung im beruflichen Alltag? 
  • Was können wir tun, wenn Menschen stark belastet, überflutet oder desorientiert sind? 
  • Welche einfachen Möglichkeiten gibt es zur Stabilisierung und Reorientierung?


Zielgruppe: Die Fortbildung richtet sich an alle Menschen, die im pädagogischen, medizinischen, therapeutischen oder psychosozialen Bereich tätig sind.


Die Fortbildung wird durchgeführt durch:

Sabrina Bauer ist Sozialpädagogin (B.A.) und seit Mai 2022 Mitarbeiterin bei Lilith e.V., der Fachberatungsstelle 

für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zum Schutz vor sexualisierter Gewalt. Ihre Schwerpunkte liegen 

in der Beratung von Betroffenen, Bezugspersonen und Fachkräften, der Fortbildung von Fachkräften sowie in 

der stellvertretenden Leitung der Beratungsstelle. Sie verfügt über eine Weiterbildung in Systemischer Beratung 

und Therapie und ist als Fachkraft im Kinderschutz (insoweit erfahrene Fachkraft) qualifiziert.


Die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle verfügen über umfassende Erfahrungen in der Beratung von Betroffenen, 

Bezugspersonen und Fachkräften sowie in der Präventions- und Bildungsarbeit. Durch regelmäßige fachliche 

Fort- und Weiterbildungen halten sie ihr Wissen zu Themen wie sexualisierter Gewalt, Kinderschutz, psychosexueller 

Entwicklung von Kindern und Jugendlichen sowie traumasensibler Begleitung stets auf dem aktuellen Stand. Dadurch 

sind sie in besonderem Maße qualifiziert, Fortbildungen praxisnah, fachlich fundiert und zielgruppengerecht durchzuführen.


Verpflegung: 

Getränke werden vor Ort bereitgestellt. Bitte bringen Sie Ihre Verpflegung für den Tag selbst mit.