Jubiläum 50 Jahre Sozial Extra
„Die“ Sozial Extra lässt sich als Fachzeitschrift u.a. auch als ein Teil von Selbstvergewisserung von Disziplin und Profession Sozialer Arbeit verstehen. Sie tut dies in ähnlicher Form wie eine der Grundfiguren Sozialer Arbeit selbst, nämlich intermediär. Für diesen Kontext kann das bedeuten: im Sinne eines (Zeitschriften-)Mediums mit Extrablicken und Druchblicken mittelnt zwischen Diskurse um Sozialpädagogik und einer Fachöffentlichkeit zu treten.
Ist ein Kennzeichen von Zeitschriften die regelmäßige und wiederkehrende Veröffentlichung, wie es zumindest aktuell mit sechs Ausgaben jährlich geschieht, so lässt sich mit Sozial Extra auf ein 50-jähriges Bestehen zurückblicken. Eingebunden in jeweilige zeitbezogene Kontexte, lässt sie sich auch als Zeitzeugin verstehen, adressiert an eine unterschiedliche Leser:innenschaft einer (Fach-)Öffentlichkeit aus Praxis und Theorie.
Das Jubiläum wollen wir im Rahmen eines Symposiums feiern und unterschiedliche Formaten nutzen, mit Innen-, Binnen und Außensichten auch selbstkritisch nach Positionierung(en) zu fragen, die sich mitunter auch im Laufe der Publikationszeit verändert haben. Wir wollen dabei auch danach fragen, wie die Zeitschrift im Speziellen in welche Richtungen zu einer (Fach-) Öffentlichkeit hin wirkte, wirkt und wirken wird. Dabei wollen wir neben dem Fokus auf die Sozial Extra aber auch etwas allgemeiner gehalten mit Kolleg:innen anderer (Fach-)Zeitschriften im Kontext Sozialer Arbeit im Rahmen eines Podiums Wirksamkeit von Wissenstransfer sowie veränderte Publikationskulturen diskutieren. Dabei soll auch die Wahrnemung sozialpädagoischen Wissens in der Öffentlichkeit reflektieren werden.