Anmeldung

Vor 80 Jahren wurde der Justizpalast Nürnberg zentraler Schauplatz der juristischen Aufarbeitung der nationalsozialistischen Menschheitsverbrechen. In insgesamt 13 Prozessen wurden nicht nur deutsche Hauptkriegsverbrecher wie Hermann Göring vor Gericht gestellt, sondern in der Nachfolge auch 185 hochrangige Mediziner, Juristen, Industrielle, SS- und Polizeiführer, Militärs und Beamte. Die Gerichtsverfahren prägten wie keine anderen die heutige Gestalt des Völkerstrafrechts.

Doch wie kam es überhaupt zu den Nürnberger Prozessen? Auf welche Weise kamen die Entscheidungen zustande? Wie prägen diese unser heutiges Rechtsverständnis? Welche besondere Bedeutung kommt dabei den Nachfolgeprozessen zu, die viel weniger bekannt sind als jene gegen die Hauptkriegsverbrecher? Und wie können wie sie heute erforschen?

Gemeinsam mit Professor Christoph Safferling und der Leiterin Nina Lutz des Memoriums Nürnberger Prozesse besuchen wir den Justizpalast mit dem Memorium Nürnberger Prozesse und dem Saal 600, in dem die Hauptkriegsverbrecherprozesse und die Nachfolgeprozesse stattfanden, und sprechen über die Geschichte und Gegenwart der Nürnberger Rechtsprinzipien. Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, in der Kantine des Oberlandesgerichts Nürnberg essen zu gehen.


Begrenzte Plätze. Eine Anmeldung ist erforderlich. Eigenanreise notwendig.


Treffpunkt: Memorium Nürnberger Prozesse, Bärenschanzstraße 72, 90429 Nürnberg


Teilnahme

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