Klassismus erkennen und kritisch begegnen
Klassismus bezeichnet die Diskriminierung entlang der sozialen Herkunft oder des sozialen Status. Klassismus ist – wie Sexismus oder Rassismus – eine gesellschaftliche Unterdrückungsform und richtet sich gegen Menschen aus der Arbeiter:innschaft, insbesondere gegen erwerbslose, armutsbetroffene und wohnungslose Menschen. In der Fortbildung wird in diese oft vergessenen Diskriminierungsform eingeführt. Zudem werden wir einen Blick auf das eigene professionelle Handeln werfen. Wo begegnet uns Klassismus in der Praxis und welche Auswirkungen kann er auf die Zusammenarbeit mit Menschen haben? Wie können Angebote und Zugänge klassismuskritisch, armutssensibel und wertschätzend gestaltet werden?
Der Workshop richtet sich an Fachkräfte aus Kommune, Kitas, Schulen, an Akteure aus der Gesundheitsförderung und Prävention sowie aus gemeinnützigen Einrichtungen, Beratungsstellen und Kommunalverwaltungen in Niedersachsen.
Referent:in
Prof. Dr. Francis Seeck, Technische Hochschule Nürnberg
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