Anmeldung beendet

Die „Ökumenische Flüchtlingshilfe Oberstadt“ (ÖFO) ist Teil einer aktiven Bürgerschaft, die sich für die Unterstützung von geflüchteten Menschen einsetzt. Dabei gelten das Asylrecht und das Recht auf ein Leben nach der Würde des Menschen als Grundlage dieses Engagements. Gegenwärtig sind diese Rechte gefährdet, obwohl sie zum Kern unserer demokratischen Verfassung gehören.

Vielfach wird behauptet, dass die Integration und Teilhabe geflüchteter Menschen nicht gelingen. Das stimmt nicht, auch wenn es immer wieder Konflikte und Kontroversen gibt. Über das, was auf beiden Seiten gelingt, wird kaum gesprochen. Wir machen solche Erfahrungen und wollen über sie reden. Dabei beteiligen sich engagierte Personen und Organisationen.

  • Das „Kulturbuntes Bodenheim“ ist nicht mehr eine einzelne Initiative. Personen und Einrichtungen des Dorfes haben vielmehr ihre Lebenspraxis auf das Zusammenleben mit den eingewanderten Menschen eingestellt. Kinder und Jugendliche, Frauen und Männer werden einbezogen, alle Bereiche des Lebens sind Felder des interkulturellen Zusammenlebens. Kirchliche und politische, sportliche und berufliche Organisationen beteiligen sich. Die Wirklichkeit, die durch Einwanderung entstanden ist, wird bewusst wahrgenommen und als selbstverständliche Realität angenommen. Elisabeth Henn und Ebi Wolf berichten.


  • Der Verein „Somalische Europäische Kooperation e.V. SEKO“ in Worms unterstützt politisch, rassistisch oder religiös Verfolgte, Flüchtlinge und Vertriebene, besonders die somalische Bevölkerung in Europa und auch in Somalia. Er begleitet, übersetzt, vermittelt, unterstützt, solidarisiert sich und kooperiert. Er setzt sich für das friedliche Zusammenleben von Menschen und Gruppen ein und organisiert Veranstaltungen und Sportaktivitäten. Es berichtet Mohamed Abdulahi.


  • Die ÖFO in der Mainzer Oberstadt versteht sich als ein „sozialer Ort“. Unterschiedliche Angebote zum Spracherwerb und zur interkulturellen Verständigung sind verbunden mit Beratung und Bildungsförderung. Welche Anforderungen werden an einen solchen Ort gestellt, der Kristallisationspunkt integrativer Dynamiken sein will? Prof. Dr. Werner Nell, Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz e.V. (ism) und MartinLuther-Universität Halle-Wittenberg, erläutert das „Soziale Orte-Konzept“. Es kann als „Blaupause“ dienen für die „Infrastruktur“ des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Sercan Öztürk und Dr. Karoline Pietrzik stellen das Projekt UMut vor.



Im Anschluss an die Präsentationen können die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sich in Tischgruppen intensiver über die Projekte informieren und eigene Erfahrungen einbringen.

 



Wegbeschreibung I Mit der Straßenbahnlinien Richtung Hechtsheim (50/52/53) bis Haltestelle Berliner Straße. Von dort rechts Richtung Bäckerei und Einkaufsgeschäfte laufen. Unsere Räumlichkeiten befinden sich im Untergeschoss der St. Jakobus Kirche. Ins Untergeschoss gelangen Sie über eine Außentreppe. Hierzu orientieren Sie sich vom Haupteingang aus rechts. Parkplätze gibt es direkt am Haus.

Bitte beachten Sie: Die Veranstaltungsräume sind nicht barrierefrei. Der Zugang zum Untergeschoss erfolgt über eine Treppe, nicht über den Haupteingang.


Sonstiges

Sie müssen unserer Datenschutzerklärung zustimmen, wenn Sie sich für diese Veranstaltung registrieren möchten.


Die Anmeldung für diese Veranstaltung ist leider beendet.