Workshop-Beschreibung
Bitte beachten Sie, dass Sie nicht den gleichen Workshop in beiden Schienen wählen können. Bitte wählen Sie zwei unterschiedliche Workshops.
1. Lebendige Demokratieentwicklung im Unterricht
Die Teilnehmenden erproben und reflektieren mögliche Ansätze, wie demokratische Prinzipien im Unterrichtskontext gelebt werden können. Dabei geht es um positive Demokratieerfahrungen, die die Selbstwirksamkeit der Schüler:innen fördern und sie ermutigen können, sich bei weiteren Gelegenheiten im Schulkontext oder auch außerhalb von Schule aktiv einzubringen und mitzugestalten. (Lynn Henry König / I.D.E – Institut für Demokratieentwicklung)
2. Vielfalt im Klassenzimmer
Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit unterschiedlichen Dimensionen von Heterogenität unter Schüler:innen (u.a. Sprachen, Lebenswelten, Biografien) und erkunden gemeinsam, wie sie deren Unterschiedlichkeit als vielfältige Expertisen und Ressourcen in den Blick nehmen können. Die Teilnehmenden lernen darüber hinaus Methoden kennen, wie sie Teilhabe und gegenseitige Wertschätzung im Klassenzimmer fördern können. (Çingiz Süleymanov / I.D.E – Institut für Demokratieentwicklung)
3. Demokratie und digitale Medien
Die Teilnehmenden reflektieren Chancen und Risiken digitaler Medien im Kontext aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen. Sie lernen Beispiele sowohl demokratiefeindlicher als auch demokratieförderlicher Medien kennen. Außerdem werden Lern- und Reflexionsmethoden zur Förderung von Medienkritik, digitaler Zivilcourage und der aktiven Beteiligung an digitalen Diskursräumen erprobt. (Timon Strnad / Mediale Pfade e.V.)
4. Umgang mit Rechtsextremismus im Kontext Schule
Die Teilnehmenden erhalten Impulse zu aktuellen demokratiefeindlichen Phänomenen und tauschen sich auf dieser Grundlage über die Erfahrungen in ihren eigenen Schulen aus. Anschließend werden anhand von Fallbeispielen gemeinsam mögliche Strategien entwickelt, wie im pädagogischen Alltag frühzeitig demokratiefeindlichen Einstellungen und drohender Radikalisierung entgegengewirkt werden kann. Ein Workshop von DiRex (Direkte Interventionen bei Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus im schulischen Kontext) und der MBR (Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus)
5. Diskriminierungen im Schulalltag erkennen und thematisieren
Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit den Mechanismen und Wirkweisen unterschiedlicher Diskriminierungsformen und schärfen ihren Blick für diskriminierende Situationen und Vorgehensweisen im Schulalltag. Anschließend entwickeln sie gemeinsam Ideen, wie sie im eigenen Schulkontext Diskriminierungen thematisieren können – ein wesentlicher Schritt, um Diskriminierungen abzubauen. (Mohammed Jouni / I.D.E – Institut für Demokratieentwicklung)
6. Demokratische Schulentwicklung im Kollegium
Im Sinne der Entwicklung einer demokratischen Schulkultur, die im Kollegium beginnt, reflektieren die teilnehmenden Pädagog:innen ihre Rollen und Spielräume mit besonderem Augenmerk auf vorhandene Strukturen und Routinen. Sie identifizieren Hebel für eine Schulentwicklung, die Kollegien in demokratische Prozesse einbindet, deren Partizipation stärkt sowie Kreativität und Verantwortungsübernahme fördert. (Nina Arens-Can / I.D.E – Institut für Demokratieentwicklung)
7. Schule im gesellschaftlichen Spannungsfeld
Die Teilnehmenden reflektieren zunächst die Rolle von Schule angesichts aktueller gesellschaftlicher Krisen und Konflikte (z.B. Polarisierung, Erosion von Demokratie, Kriegsgefahren, Nahost-Konflikt, Umgang mit Migration, soziale Ungleichheit). Im Anschluss beschäftigen sie sich mit Orientierungshilfen und praktischen Möglichkeiten, wie Schule im Spannungsfeld zwischen „Neutralität“ und Positionierung handlungsfähig bleiben kann. (Denise Ney, Lehrerin am OSZ Handel 1, Diversitätstrainerin und Mitglied bei Teachers For Future Deutschland)