Prävention im Fokus: Sucht, psychische Gesundheit und Digitalisierung in der Arbeitswelt
Die Arbeitswelt der öffentlichen Verwaltung befindet sich in einem stetigen Wandel. Digitalisierung, der Einsatz von Künstlicher Intelligenz, neue Formen der Zusammenarbeit sowie gesellschaftliche Veränderungen und Krisen prägen zunehmend den Arbeitsalltag. Indem sich Arbeitsprozesse verändern, steigen die Anforderungen an Beschäftigte und Dienststellen. Dabei rücken auch gesundheitliche Herausforderungen, etwa im Zusammenhang mit psychischen Belastungen oder Verhaltenssüchten wie Online-Sucht stärker in den Fokus.
Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Gesundheitskongresses
- Wie verändern Digitalisierung und Künstliche Intelligenz die Arbeitswelt in der niedersächsischen Landesverwaltung und welche Chancen ergeben sich für gesundes Arbeiten?
- Wie können Dienststellen den aktuellen Herausforderungen der digitalen Arbeitswelt begegnen? Welche Rolle kann das Betriebliche Gesundheitsmanagement dabei einnehmen?
- Warum ist es wichtig, Suchtproblematiken im arbeitsbezogenen Kontext zu thematisieren?
- Welche Ansätze und Instrumente unterstützen Dienststellen dabei, Veränderungsprozesse gesund, resilient und zukunftsorientiert zu gestalten?
Neben Impulsvorträgen aus der Wissenschaft bieten Praxisphasen die Möglichkeit, konkrete Ansätze kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen – von betrieblicher Suchtprävention über Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung bis hin zu konkreten Anwendungsmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz im Arbeitsalltag. Gemeinsam werden Perspektiven diskutiert, wie die niedersächsische Landesverwaltung auch in Zeiten des Wandels gesund und zukunftsfähig aufgestellt werden kann.
Eingeladen sind Akteur:innen aus Gesundheitsmanagement und Arbeitsschutz, Personalverantwortliche, Gremienvertretungen, Führungskräfte sowie alle Interessierten.
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