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(Un-)sichtbare Kämpfe – das Ringen um gesellschaftliche Anerkennung von NS-Unrecht und der Shoah

Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb lädt Sie herzlich zur Veranstaltung "(Un-)sichtbare Kämpfe – das Ringen um gesellschaftliche Anerkennung von NS-Unrecht und der Shoah“ am Donnerstag, den 12. November 2026 von 16.30 Uhr bis 19.30 Uhr in Berlin ein. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit OFEK e.V. – Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung statt.

Die Veranstaltung widmet sich der bislang wenig beachteten Geschichte gesellschaftlicher Kämpfe um die Anerkennung des nationalsozialistischen Unrechts an Jüdinnen und Juden, die Nachwirkungen und Perspektiven der Nachkommen und der langen Zeit marginalisierten Shoah-Forschung. Dabei soll besonders der Frage nachgegangen werden, welche Stimmen und Beiträge aus Wissenschaft, Justiz, Zivilgesellschaft und Kultur für die Veränderung des öffentlichen Diskurses hin zu einer Anerkennung der Shoah und einer sich über die letzten Jahrzehnte konstituierten Erinnerungspraxis maßgebend waren und sind. Thematisiert werden auch strukturelle Lücken in der Auseinandersetzung mit den langfristigen und generationenübergreifenden Folgen der Shoah für Überlebende und ihre Familien, frühere sowie immer noch bestehende Versorgungslücken sowie der Mangel an kontextsensiblen Unterstützungsangeboten. Zugleich geht es um das Ringen um sowie den fortdauernden Einsatz von Überlebenden und ihren Nachkommen für gesellschaftliche Anerkennung, Sichtbarkeit und eine angemessene Berücksichtigung ihrer Erfahrungen in der Gegenwart. Zudem soll eine Reflexion von (antisemitismuskritischen) Leerstellen stattfinden, wenn es um Fragen von die gesellschaftliche Teilhabe der jüdischen Gemeinschaft geht und was dies für die Desiderate in der politischen, gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Aufarbeitung bedeutet.

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