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Montag, den 30. März 2026:  Multiplikator*innenworkshop NSU Erinnerungsarbeit

16.30 - 18.00 Uhr

BVB - Lernzentrum

Workshop: Politische Bildungsarbeit in Betroffenenperspektiven

NSU, Hanau, Halle…– An allen Orten rassistischer Anschläge organisieren sich Betroffene, Angehörige und solidarische Initiativen. Sie halten die Erinnerung an die Opfer lebendig, leisten Trauerarbeit, geben der Wut Ausdruck und stellen Forderungen nach Anerkennung, Aufklärung, Gerechtigkeit und einem angemessenen Gedenken. Immer wieder erklären sie, wie institutioneller und alltäglicher Rassismus wirkt, wer Verantwortung für die Gewalt und die mangelnde Aufklärung trägt, und wie solidarisches Handeln ermöglicht und umgesetzt werden kann.

Dennoch werden Betroffene gerade in der politischen Bildungsarbeit immer wieder auf die Rolle der Zeug:innenschaft reduziert, obwohl sie selbst Workshops, Panels und Bildungsmaterialien planen und durchführen und als politische Bildner:innen tätig sind.

Der Workshop geht den Fragen nach, wie diese (machtungleiche) Aufteilung aufgehoben und Betroffene, Angehörige sowie die mit ihnen verbundenen solidarischen Initiativen als entscheidende Akteur:innen der Bildung gestärkt werden können. Wie müssten gute solidarische Kooperationen aussehen, um auf Augenhöhe zwischen den Institutionen der politischen Bildung und den selbstverwalteten Strukturen zu arbeiten? Wie kann in der Partizipation Powersharing gelingen? Was sind die Bedarfe der Akteur:innen, um in ihrer Arbeit anerkannt und ernst genommen zu werden?

Der Workshop lädt engagierte Menschen und Initiativen ein, ihre Erfahrungen miteinander auszutauschen und voneinander zu lernen. Zudem sollen Formate der betroffenen-zentrierten Bildungsarbeit entwickelt werden.

Workshopleitung: Gamze Kubaşık und Ali Şirin


Weitere optionale Angebote:

18.00 - 19.09 Uhr Stadiontour SIGNAL IDUNA PARK  (kostenlos)



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