Lunchtalk zur Veröffentlichung des Ergebnispapiers
WiD-Perspektiven: Wissenschaftskommunikation in polarisierten gesellschaftlichen Debatten: Rollen, Erwartungen und Handlungsperspektiven
Die dritte Ausgabe des WiD-Perspektiven-Papiers untersucht, welche Rollen Wissenschaft und Wissenschaftskommunikation in polarisierten Debatten zugeschrieben werden, wo ihre Legitimität Grenzen findet und welche Handlungsperspektiven sich für sie ergeben. Es bündelt sechs Rollen und acht Handlungsperspektiven für Forschende, Wissenschaftseinrichtungen und externe Akteur*innen. Im Lunchtalk präsentieren wir die neuen WiD-Perspektiven. Nach einer Vorstellung sprechen wir über die Wahrnehmung von Polarisierung und die Rolle der medialen Rezeption dabei. Wir gehen darauf ein, welche Rollenbilder von Wissenschaftskommunikator*innen Polarisierung entgegenwirken oder zu einer Polarisierung beitragen können. Außerdem sprechen wir darüber, wie die Handreichung im praktischen Kommunikationsalltag Anwendung finden kann.
Speaker*innen:
Dr. Nils Kumkar, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik, Universität Bremen
Dr. Lily Tonger-Erk, Leiterin des Teilprojekts Rhetorik im BMBF-Projekt „Über Geschlecht und Gender streiten. Konflikt und Konsens als Herausforderung der Wissenschaftskommunikation, Seminar für Allgemeine Rhetorik, Universität Tübingen
Dr. Benedikt Fecher, Geschäftsführer Wissenschaft im Dialog
Maja Kohler, Wissenschaftliche Mitarbeiterin WiD-Perspektiven, Wissenschaft im Dialog
Moderation: Dr. Liliann Fischer, Programmleiterin Insights, Wissenschaft im Dialog
Die WiD-Perspektiven sind eine Schriftenreihe für die Wissenschaftskommunikation zu aktuellen Herausforderungen im Schnittfeld von Wissenschaft und Öffentlichkeit. Ziel der WiD-Perspektiven ist es, Handlungswissen für Akteur*innen aus Wissenschaftskommunikation, Wissenschaftspolitik, Wissenschaftsmanagement und Wissenschaftsjournalismus bereitzustellen.
Grundlage dafür sind Multi-Stakeholder-Dialoge. In den Dialogen werden jährlich die deskriptiven Ergebnisse des Wissenschaftsbarometers zum jeweiligen Schwerpunktthema diskutiert und eingeordnet. Die Ableitungen und Empfehlungen, die die Expert*innen daraus für die Wissenschaftskommunikation ziehen, werden zu einem Ergebnispapier verdichtet.
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