Anmeldung

Workshop: „(Not) in my Hood“

Spätestens seit der Pandemie verbringen Jugendliche immer mehr Zeit in den Sozialen Medien – vier Stunden am Tag sind hier keine Seltenheit, sondern der Durchschnitt. Dabei nehmen Hass und Hetze einen immer größeren Anteil ein und verdrängen andere Perspektiven – die möchten wir wieder sichtbar machen. In unserem 2-tägigen Workshop lernen Jugendliche und pädagogische Fach- und Lehrkräfte, Video-Content zu produzieren: Interview-Techniken, Videos schneiden und mit Sound unterlegen, aber auch, was das Recht am eigenen Bild bedeutet und wie man die eigene Privatsphäre schützt. Im Vordergrund stehen dabei persönliche Erzählungen und Erfahrungen aus der eigenen Nachbarschaft, der „Hood“: Welche Erlebnisse waren besonders gut, welche besonders mies? Wo erleben Jugendliche Diskriminierung, wie gehen sie damit um?

Das Einbringen der eigenen Erfahrung und Perspektive ist ein wichtiger Aspekt im gesellschaftlichen Diskurs, an dem Jugendliche oft zu wenig teilhaben können.

Der Workshop findet in den Räumen von Offener Prozess – einem Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex in Chemnitz statt, denn hier bekommen wir einen Blick darauf, was Rassismus und Diskriminierung bedeuten und welche Konsequenzen daraus für Betroffene entstehen. Teilnehmen können Jugendliche ab 16 Jahren sowie Lehr- und (sozial-)pädagogische Fachkräfte. Interesse geweckt? Pädagogische Fachkräfte, die sich gemeinsam mit einem oder mehreren Jugendlichen ihrer Einrichtung anmelden, werden bei der Anmeldung bevorzugt berücksichtigt. Jugendliche können sich auch ohne pädagogische Fachkräfte anmelden.

Die Veranstaltung findet am 25. und 26. November 2026 jeweils von 09.45 bis 14.15 Uhr statt. 

Anmeldeschluss ist der 13. November 2026.

Teilnehmer*innen

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