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Häusliche Gewalt bleibt eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Trotz vieler Fortschritte im Hilfesystem und eines stetig wachsenden Bewusstseins für das Ausmaß und die Folgen von Gewalt erleben noch immer zahlreiche Menschen Gewalt. Die Bedeutung der Prävention gewinnt in diesem Kontext zunehmend an Gewicht. Während Schutz- und Unterstützungsangebote unverzichtbar bleiben, rückt immer stärker die Frage in den Fokus, wie Gewalt frühzeitig verhindert und ihre Entstehung nachhaltig reduziert werden kann. Prävention eröffnet die Chance, Ursachen zu erkennen, Risikofaktoren entgegenzuwirken und gewaltfördernde Strukturen aufzubrechen, bevor Betroffene überhaupt Hilfe benötigen. Unsere diesjährige Fachtagung möchte hierzu Impulse geben, erfolgreiche Ansätze sichtbar machen und den fachübergreifenden Austausch stärken. Gemeinsam möchten wir aktuelle Entwicklungen diskutieren, Herausforderungen benennen, bestehende Regelungen und Strukturen kritisch reflektieren und voneinander lernen. Neben fachlichen Impulsen und wissenschaftlichen Erkenntnissen stehen insbesondere der Austausch guter Praxisbeispiele sowie die Suche nach innovativen Lösungsansätzen im Mittelpunkt. Die Tagung soll Raum schaffen, in dem die Fachkräfte aus Wissenschaft, Justiz, Polizei, Gesundheitswesen, Jugendhilfe, Gleichstellung Gelegenheit haben, aktuelle Entwicklungen zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und neue Impulse für die Präventionsarbeit mitzunehmen.
Die diesjährige Fachtagung findet am 23. & 24. September 2026 digital statt.
Programm Fachtagung HG 2026.pdf
Foreninfo Fachtagung HG 2026.pdf
Hinweis: Foren, die im Anmeldeformular nicht angezeigt werden, sind bereits ausgebucht.