Kriege werden nicht nur mit Waffen, sondern auch mit Worten geführt. Sprache ist ein zentrales Mittel, um die eigene Bevölkerung zu mobilisieren, Feindbilder zu konstruieren und das militärische Vorgehen im eigenen Land und auf internationalem Parkett zu legitimieren.
Seit Februar 2022 führt Russland seinen Krieg gegen die Ukraine. Dieser wird mit modernsten Angriffswaffen, aber auch über Fernsehgeräte, Radios und soziale Medien, über Literatur und Unterrichtsmaterialien ausgetragen. Vor diesem Hintergrund widmet sich die Veranstaltung der Kommunikation in und von Russland: Wie hat Wladimir Putin den Krieg gegen die Ukraine rhetorisch vorbereitet und gegenüber der russischen Bevölkerung begründet? Welchen Argumentationen und Strategien bedient sich der russische Staat, um sein militärisches Vorgehen zu rechtfertigen? Welche Spielräume für Widerspruch und Ablehnung bleiben unter Putins Regime?
Über diese und weitere Fragen spricht die SZ-Redakteurin Sonja Zekri mit Svetlana Efimova, Riccardo Nicolosi und Sylvia Sasse – sehr gerne auch mit Ihnen!
Die Veranstaltung findet in Kooperation des Schelling-Forums mit der Slavistik an der Universität Würzburg statt.
Veranstaltungsort: Schelling-Forum, Klinikstraße 3, 97070 Würzburg