Donnerstag, 19. März 2026 von 12:00 bis 17:00 | Digital
Workshop: Der amerikanisch-israelische Angriffskrieg auf Iran - Geschichte und Gegenwart
Der amerikanisch-israelische Angriffskrieg auf Iran sowie die militärische Reaktion des Regimes in Teheran destabilisieren die gesamte Region. Die Gewalteskalation hat innerhalb weniger Wochen Tausende Todesopfer und Hunderttausende Vertriebene gefordert. Neben den drei Hauptakteur*innen sind die Golfstaaten, Irak und Libanon, aber auch der Welthandel und die weltweite Energieversorgung betroffen.
In diesem Seminar widmen wir uns zunächst den komplexen historisch-politischen Beziehungen zwischen den Israel, Iran und den USA. Wie kam es zum Bruch zwischen den einst verbündeten Mächten? Weshalb spielt die Ablehnung Israels und (zumindest rhetorisch) Palästina eine große Rolle im Selbstverständnis der Islamischen Republik? Und wie hatten sich die Machtverhältnisse bereits in den letzten Jahren zuungunsten Irans verändert?
Im zweiten Teil analysieren wir die Geschehnisse seit dem 28. Februar: Was ist wo in den letzten zwei Wochen passiert? Was sind die Ziele Israels, Irans und der USA in dem Krieg? Weshalb sind die Golfstaaten massiv vom Krieg betroffen? Was könnte die israelische Invasion für den Libanon bedeuten? Und was passiert im Schatten des Regionalkrieges in Palästina?
Zielgruppe: Alle Interessent*innen
Die Veranstaltung ist Teil unserer Fortbildungsreihe "Israel und Palästina besprechbar machen: Politische Bildung für eine plurale Gesellschaft"
Mit unserem Fortbildungs- und Beratungsangebot unterstützen wir Multiplikator*innen aus dem Bildungs- und Sozialbereich.
Die Fortbildungsreihe wird bis Ende Dezember 2026 durch die “Bundeszentrale politische Bildung“ gefördert und daher ist die Teilnahme kostenfrei.
Die Teilnahme findet über Zoom statt, einen Beitrittslink erhalten Sie nach bestätigter Anmeldung.
Referent ​​​​​​​Christoph Dinkelaker ist studierter Islam-, Politik- und Geschichtswissenschaftler mit Fokus auf Westasien. Der Mitgründer von Alsharq -heute dis:orient - war zwischen 2011 und 2014 bei der Friedrich-Ebert-Stiftung und dem Willy-Brandt-Zentrum in Jerusalem tätig. In Berlin arbeitet er als Geschäftsführer für Alsharq REISE. Christoph hält regelmäßig Vorträge, moderiert Veranstaltungen und leitet Bildungsseminare zu Themen, die Westasien und Europa verbinden. |