Über das Zivilschutznetzwerk
Die sicherheitspolitische Lage in Europa macht deutlich: Zivilschutz und Katastrophenschutz sind heute wichtiger denn je.
Dabei werden sie nicht erst in außergewöhnlichen Krisenlagen relevant. Schon lokale Ereignisse wie Stromausfälle, Extremwetter oder Störungen digitaler Systeme können erhebliche Auswirkungen auf Versorgung, Kommunikation und Einsatzfähigkeit haben. Umso wichtiger ist es, unterschiedliche Perspektiven und Kompetenzen frühzeitig zusammenzuführen und gemeinsam an konkreten Lösungen zu arbeiten.
Genau hier knüpft das von der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Hochschule München, der Feuerwehr München und dem VDE Bayern ins Leben gerufene Zivilschutznetzwerk an.
Mit dem Zivilschutznetzwerk (ZSN) entsteht eine strukturierte Kooperationsplattform, die zentrale Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Einsatzpraxis, kritischer Infrastruktur, Großveranstaltungen, Industrie sowie Politik und Verbänden zusammenbringt. Ziel ist es, relevante Herausforderungen frühzeitig zu erkennen, gemeinsam zu bearbeiten und in konkrete Projekte zu überführen - von studentischen Arbeiten und prototypischen Lösungen über Forschungskooperationen bis hin zu Förderprojekten und weiteren Transferformaten.
Das Netzwerk richtet sich an alle, die Herausforderungen aus der Praxis einbringen, Kooperationspotenziale erkennen und gemeinsam an tragfähigen Lösungen für eine resiliente Infrastruktur arbeiten möchten.
Die Auftaktveranstaltung findet am 22. September 2026 von 13 bis 18 Uhr an der Hochschule München statt.
Die Anmeldefrist läuft bis zum 30. August 2026.
Jetzt anmelden und das Zivilschutznetzwerk von Beginn an mitgestalten.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos!