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Workshop-Beschreibung „Kinder mit einem psychisch erkrankten Elternteil in der Kita begleiten

Kita als ein wichtiger Entwicklungs- und Lebensort von Kindern, nimmt eine besondere Stellung ein, Kinder und ihre psychisch erkrankten Eltern zu begleiten, zu unterstützen und weitere Hilfen anzubahnen. 

Das ist keine einfache Aufgabe, denn die Herausforderungen sind vielfältig:

  • Wie spreche ich Eltern an, wenn ich sie als belastet erlebe oder Anhaltspunkte dafür habe, dass Eltern psychisch erkrankt sind? Wie spreche ich Eltern in ihrer Elternrolle an, ohne sie zu kränken?
  • Wie kann das einzelne Kind gefördert werden?
  • Wie kann Kita sich einbringen wenn Eltern sich in stationäre Behandlung begeben?
  • Wie können Kinder aufgeklärt werden? Wie können Kinder Selbstwirksamkeit erleben und lernen sich selbst und ihrer Wahrnehmung zu trauen?
  • Wann ist ein Kind gefährdet und was müssen und können wir dann tun?
  • Wie gehen wir mit Unterstellungen, vielfältigen Konflikten, Kontrolle oder anderem herausforderndem Elternverhalten in der Kita um?
  • Wer kann noch helfen? Was gibt es für Hilfen und wie funktionieren sie?
  • Wie stärken wir uns als Team? Wie achten wir unsere Grenzen ohne den Kontakt zu den Familien zu verlieren?

Dieser Workshop bietet einen Einstieg in das Thema was eine psychische Erkrankung eines Elternteils für Kinder von 0-6 Jahren bedeutet und wie die Fachkräfte in der Kita ihren Handlungsspielraum gut nutzen können. 

Wir arbeiten zu den Fragen: Wie und woran erkenne ich psychische Belastungen von Eltern? Wie können Kinder im Alter von 0-6 gestärkt und gut begleitet werden? Wie lassen sich vertrauensvolle Elternkontakte gestalten und die Familie auch in schwierigen Zeiten unterstützen? Welche Angebote und Helfer gibt es, die unsere Arbeit unterstützen und weitere Hilfe möglich machen.


Referentin:

Juliane Tausch, Landeskoordination Kinder psychisch erkrankter Eltern

M.A. Klinische Sozialarbeit, Kinderschutzfachkraft, Supervisorin (DGSV)


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