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IPSE - Instrument zur partizipativen Selbstevaluierung der Präventionspraxis pädagogischer Einrichtungen
des Münchner Instituts für Praxisforschung und Projektberatung (IPP) in Kooperation mit der DGfPI e.V.

​​​​​​​Online-Abschlusstagung des BMBF-Forschungsprojekts am 19.05.2021 um 09:00 -12:30 Uhr ​​​​​​ 

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Spätestens seit Einführung des Bundeskinderschutzgesetzes im Jahr 2012 sehen sich pädagogische Einrichtungen, u.a. im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe, vor die Aufgabe gestellt, Maßnahmen zum Schutz der von ihnen betreuten Mädchen und Jungen umzusetzen. Den gesetzlichen Hintergrund bieten Vorschriften zur „Sicherung der Rechte von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen und Schutz vor Gewalt“ (§§ 8b Abs. 2, 45 Abs. 2 S. 2 Nr. 3, 79a S. 2 SGB VIII).

Viele Einrichtungen haben sich seither „auf den Weg gemacht“ und Schutzkonzepte entwickelt. Aktuell stellt sich die zentrale Frage:

Wie können Einrichtungen sicherstellen, dass ihre Präventionsbemühungen die gewünschten Effekte im Sinne des Kinderschutzes nach sich ziehen?

Im Rahmen des vom BMBF - Bundesministerium für Bildung und Forschung - geförderten Projektes "IPSE" hat das Münchner Institut für Praxisforschung und Projektberatung (IPP) in Kooperation mit der DGfPI e.V. ein Methodenset entwickelt, das es pädagogischen Einrichtungen ermöglicht, ihre eigenen Bemühungen für den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor psychischer, körperlicher und sexualisierter Gewalt im Verantwortungsbereich ihrer Organisation regelmäßig zu überprüfen. Zentral ist dabei ein partizipativer Ansatz, der die Perspektiven aller Akteur*innen, v.a. auch der in der Einrichtungen betreuten Mädchen und Jungen, miteinbezieht. Damit wurde ein wichtiger Meilenstein für die nachhaltige Implementierung von Schutzkonzepten gelegt. 

Auf der Online-Fachtagung am 19.05.2021 wird das IPSE-Instrument vorgestellt und diskutiert. Angesprochen sind dabei vor allem Praktiker*innen aus dem pädagogischen Bereich (insbesondere der Kinder- und Jugendhilfe) sowie alle Fachkräfte, Entscheidungsträger*innen, u.a. die sich mit Schutzkonzepten / institutioneller Prävention von (sexualisierter) Gewalt befassen. 

Herzliche Einladung zur Online-Abschlusstagung!  Die Teilnahme ist kostenlos und wird über den Videokonferenzanbieter ZOOM durchgeführt werden. 

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