Intersektionalität in der Arbeit mit geflüchteten Menschen - Grundlagen und diskriminierungssensible Gesprächsführung
Präsenz-Schulung
28.04.2026 13:00 - 16:00
in Leipzig
Gewalt betrifft viele Menschen – jedoch nicht alle auf die gleiche Weise. Unterschiedliche Lebensrealitäten, gesellschaftliche Machtverhältnisse und Diskriminierungserfahrungen beeinflussen, wie Gewalt erlebt wird und welchen Zugang Menschen zu Schutz und Unterstützung haben.
Insbesondere geflüchtete Menschen sind häufig mehrfachen Belastungen ausgesetzt: Sie haben Gewalt- und Diskriminierungserfahrungen im Herkunftsland, auf der Flucht oder im Aufnahmeland erlebt. Gleichzeitig erschweren strukturelle Barrieren den Weg zu Schutz- und Unterstützungsangeboten.
In der Veranstaltung „Intersektionalität in der Arbeit mit geflüchteten Menschen - Grundlagen und diskriminierungssensible Gesprächsführung“ nehmen wir eine intersektionale Perspektive ein und beschäftigen uns mit der Frage, warum Intersektionalität gerade im Gewaltschutz unerlässlich ist. Gemeinsam klären wir, was Intersektionalität bedeutet und wie intersektionale Diskriminierungen Gewalt beeinflussen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt darauf, wie wir respektvoll, diskriminierungssensibel und machtkritisch über Gewalt sprechen können. Dabei geht es auch darum, wie wir Menschen mit unterschiedlichen Lebensrealitäten und Erfahrungen begegnen und unterstützen können.
Inhalte der Veranstaltung
• Einführung in Intersektionalität
• Intersektionalität im Gewaltschutz
• Diskriminierungssensible und machtkritische Gesprächsführung
• Raum für Fragen und Austausch
Zielgruppe
Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte und Berater*innen, die in der Beratung und Unterstützung Geflüchteter tätig sind. Interessierte aus angrenzenden Tätigkeitsfeldern sind auch willkommen.
Wo?
AWO Weiterbildungsakademie Mitteldeutschland
Ludwig-Hupfeld-Straße 16
04178 Leipzig
Referentinnen:
Jasmin Shahramfar (Projektkoordinatorin InGeKom, DaMigra e.V.)
Frederika Czygan (Projektmitarbeiterin InGeKom, DaMigra e.V.)
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den Austausch!
Kontakt:
Tanja Gref (DeBUG 2.0- Kontaktstelle Ost)
t.gref@awo-spi.de
+49/1590/4499771
Die Kooperationsveranstaltung wird organisiert von DeBUG 2.0 Ost (AWO SPI) und InGeKom (DaMigra e.V.)
Das Projekt DeBUG 2.0 wird durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) und im Rahmen der Bundesinitiative zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften gefördert.
Das Modellprojekt InGeKom wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.