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Das IPA-Vertragsmodell (Integrierte Projektabwicklung) ist ein modernes partnerschaftliches Vertragsmodell, bei dem sich alle Beteiligten in einem einzigen Mehrparteienvertrag zusammenschließen, um durch möglichst frühzeitige Zusammenarbeit, Transparenz und ein gemeinsames wirtschaftliches Interesse das Bauwerk als gemeinsames Ziel entstehen zu lassen. Die Beteiligung an einem IPA-Projekt setzt keine bestimmte Bürogröße voraus. Erforderlich ist allein, sich mit den von üblichen Einzelverträgen vollständig unterschiedlichen Regelungen und der damit einhergehenden geänderten Zusammenarbeit vertraut zu machen.
Das Seminar stellt die Prinzipien sowie die Vor- und Nachteile von IPA-Projekten vor und beantwortet die wichtigsten Fragen, die sich Auftragnehmern von Planungs- und Überwachungseistungen im Vorfeld einer Beteiligung stellen.
Referent ist Dr. Andreas Digel. Er ist Rechtsanwalt, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht und Partner bei BRP RENAUD. Dr. Digel berät Architekten und Ingenieure vor und während der Beteiligung an Mehrparteienverträgen für ein konfliktärmeres, kollaboratives Umsetzen von Bauvorhaben.