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Beiträge aus Wissenschaft und Praxis & gemeinsamer Austausch

Steigende Ausgaben, wachsende Pflichtaufgaben und sinkende finanzielle Spielräume setzen viele Kommunen zunehmend unter Druck. Haushaltsengpässe schränken nicht nur Investitionen ein, sondern wirken sich auch auf die Fähigkeit aus, freiwillige Leistungen, soziale Infrastruktur und gemeinwohlorientierte Angebote aufrechtzuerhalten. Damit stellt sich die Frage, welche Folgen die angespannte Finanzlage für die kommunale Handlungsfähigkeit hat und welche Wege es gibt, vorhandene Spielräume dennoch zu nutzen.

Die Veranstaltung nimmt diese Herausforderungen aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick. Zu Beginn wird die aktuelle Situation der Kommunalfinanzen anhand zentraler Erkenntnisse aus dem Finanzreport 2026 eingeordnet und die Ursachen der anhaltenden Haushaltskrise sowie mögliche Handlungsoptionen diskutiert. 

Ergänzend geben Praxisbeispiele Einblicke in Lösungsansätze vor Ort. So wird dargestellt, wie die Gemeinde Wiedemar durch eine strategische Fördermittelgewinnung Handlungsspielräume erschließt und kommunale Vorhaben trotz knapper Kassen umsetzen kann. Darüber hinaus zeigt das zivilgesellschaftliche Projekt „Wuppervital“, wie durch lokales Engagement wichtige Sport- und Bewegungsangebote auch unter schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen erhalten werden können. 

Anschließend richtet sich der Blick auf die Bedeutung der Städtebauförderung für demokratischen Zusammenhalt und eine nachhaltige Stadtentwicklung. Gemeinsam mit den Referierenden und Teilnehmenden soll diskutiert werden, welche Prioritäten Kommunen in Zeiten knapper Mittel setzen müssen, welche Unterstützungsstrukturen erforderlich sind und wie auch künftig Handlungsspielräume für gemeinwohlorientierte Entwicklung gesichert werden können. 

Die Agenda und weitere Informationen finden sich hier.

Teilnehmer

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