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​​​​​​​Jugend im Aufbruch – Chance für eine Welt im Wandel

Dienstag, 24. September 2019, 08:00h bis 10:00h
Hotel Albrechtshof, Albrechtstraße 8, 10117 Berlin

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Die Jugend ist im Aufbruch. Persönlichkeiten wie Greta Thunberg schaffen es, Millionen junger Menschen zu mobilisieren. YouTuber wie Rezo geben der jungen Generation eine Stimme. Von Politikverdrossenheit keine Spur.

Die Wahlanalysen zur Europawahl zeigen, dass junge Menschen für eine verstärkte europäische Integration einstehen und ein Europa der Abgrenzung ablehnen. Doch gleichzeitig bleibt, was sich in den letzten Jahren deutlich abzeichnete: Nationalistische Tendenzen erhalten Aufwind, populistische Strömungen, menschen- und demokratiefeindliche Bewegungen sind nicht mehr wegzureden. Die international wahrnehmbare Infragestellung demokratischer Gesellschaften durch Polarisierung, Extremismus und Terror stellt zudem die selbstverständliche Weltoffenheit und zukunftsorientierte Zuversicht im Lebenskontext junger Menschen in Frage.

Was hat das mit Europäischer und Internationaler Jugendarbeit zu tun? Sehr viel!

Internationale Begegnungen und freiwilliges Engagement bringen junge Menschen ins Gespräch über das, was sie bewegt. Austausch und Engagement können beflügeln und Energien freisetzen. Sie eröffnen Jugendlichen weitere Räume, um eigene Ideen zur Zukunft Europas und der Welt zu entwickeln und sich in die gesellschaftliche Debatte einzubringen. Die Europäische und Internationale Jugendarbeit eröffnet Perspektiven, baut Vorurteile ab und befähigt junge Menschen, engagiert und tolerant in einer Vielfaltsgesellschaft zu leben. Sie ermöglicht Teilhabe in einer globalisierten Welt im Wandel und stärkt das demokratische Miteinander in der Zivilgesellschaft.

Die im vergangenen Jahr veröffentlichte „Zugangsstudie“ zeigt, dass es bei Jugendlichen ein hohes Interesse gibt, an Formaten der Europäischen und Internationalen Jugendarbeit teilzunehmen. Wir brauchen Ihre Unterstützung, um die politischen, strukturellen und finanziellen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen. Denn auch dies zeigt die Studie: Immer noch gibt es zu viele Zugangsbarrieren, die Jugendliche von der Teilnahme ausschließen. Es bedarf eines bundesweiten Aktionsplanes, der diese Hürden systematisch abbaut.

Wir laden Sie sehr herzlich ein, mit den Leitungen der gastgebenden Institutionen (ConAct, DFJW, DPJW, Stiftung DRJA, Tandem und IJAB) über die Chancen der Europäischen und Internationalen Jugendarbeit im Kontext der genannten Entwicklungen ins Gespräch zu kommen und die notwendigen Voraussetzungen zu diskutieren.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Wir bitten um Rückmeldung bis zum 11. September 2019.

Bitte beachten Sie, das dies eine geschlossene Veranstaltung für Mitglieder des Deutschen Bundestages ist.

​​​​​​​Für Rückfragen steht Ihnen Meike Zens (0228-9506-314 oder zens@ijab.de) gerne zur Verfügung.

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