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Eine funktionierende Demokratie ist auf informierte Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Aktuelle Ereignisse sollen in größere Zusammenhänge eingeordnet und öffentliche Debatten mit wissenschaftlichen Befunden unterfüttert werden. Dabei schwindet in Teilen der Bevölkerung das Vertrauen in die Wissenschaft. Womöglich auch, da in der Wissenschaft häufig Fragen nachgegangen wird, ohne auf eine unmittelbare Nutzbarmachung für die Gesellschaft zu achten; und diese Fragen in Fachsprachen beantwortet werden, die für die Öffentlichkeit schwer zu verstehen sind. Ein Dilemma für die informierte Gesellschaft.

Wie erklärt sich das Misstrauen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft? Gibt es gar eine Angst vor dem Wissen, und warum? Wie können Wissenschaft und Gesellschaft besser verzahnt werden, um den großen Problemen unserer Zeit gerecht zu werden? Und besteht noch Hoffnung auf eine informierte Gesellschaft, auch wenn die Wissenschaft wie seit langem nicht mehr angegriffen, lächerlich gemacht und in Frage gestellt wird?

Über diese Fragen kommen Michel Friedman und Harald Lesch ins Gespräch, sehr gerne auch mit Ihnen!

Veranstaltungsort: Gartenpavillon des JuliusspitalsKlinikstraße 1, 97070 Würzburg

Hinweis: Ihre Plätze sind bis 10 Minuten vor Veranstaltungsbeginn reserviert.

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