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Grafische Sammlung München - Highlights 

1758 begründete Kurfürst Carl Theodor im Mannheimer Schloss das „Kurfürstliche Kupferstich- und Zeichnungskabinett“, das kurz vor 1800 nach München überführt wurde.

Die Sammlung umfasst heute 400.000 Blätter grafischer Kunst vom 12. – 21. Jahrhundert. Der internationale Ruf der Sammlung gründet unter anderem auf deutschen Holzschnitten des 15. Jahrhunderts, italienischen Renaissancezeichnungen von Künstlern wie Leonardo, Michelangelo, Raffael, einem maßgebenden Rembrandt-Schwerpunkt, auf dem Bestand an Werken von Künstlern um Ludwig I. und nicht zuletzt auf einer in Europa konkurrenzlosen Sammlung US-amerikanischer Kunst seit den 1960er-Jahren.

Kunst auf Papier kann aus konservatorischen Gründen nicht dauerhaft ausgestellt werden, aber im Studiensaal der Sammlung können wir uns ausgewählte Blätter aus Zeichnung und Druckgrafik ansehen, so nah und exklusiv, wie man Kunst sonst kaum sieht.

Mittwoch, 13.03.2024 - 15 Uhr - Staatliche Grafische Sammlung - Dr. Angela Opel


Die östlichen Kabinette der Alten Pinakothek

Einige berühmte Werke der europäischen Kunst finden sich in den östlichen Kabinetten, darunter die Annunciata von Antonello da Messina, Fra Angelicos Predella des Altars von San Marco in Florenz oder Adam Elsheimers Flucht nach Ägypten. Daneben gibt es weniger bekannte, aber nicht minder herausragende Werke zu entdecken, etwa das so rätselhafte wie großartige Familienbildnis eines ferraresischen Malers oder Rottenhammers Jüngstes Gericht. Eine spannende Mischung aus Werken der frühen und hohen Renaissance Italiens und des nordalpinen Früh- und Hochbarocks erwartet uns.

Dienstag, 16.04. und 23.04.2024 - 18 Uhr - Alte Pinakothek - Dr. Jürgen Wurst

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Wie eng gebunden ist des Weibes Glück - Frauen zwischen Tugenden und Lastern 

Zwei Darstellungen der römischen Tugendheldin Lukretia stehen im Mittelpunkt einer kleinen Ausstellung in der Alten Pinakothek. Anlass genug, sich mit weiteren tugendhaften Frauen zu beschäftigen. Der Blick auf die eine oder andere Sünderin rundet das Thema ab, denn ohne Laster keine Tugend. Die Geschichten um letztere boten Künstlern oftmals reiche wie zweideutige Motive, sicherlich sehr zur Freude der Betrachter UND Betrachterinnen.

Wir sehen Werke von Dürer, Cranach, de Gelder, Poussin und anderen.

Dienstag, 21.05.2024 - 18 Uhr - Alte Pinakothek - Dr. Jürgen Wurst 


Andy Warhol, Keith Haring - Party of Life

Sie waren Popstars, charismatische Netzwerker und (Selbst-) Vermarktungsgenies: Andy Warhol und Keith Haring gehören nicht nur zu den berühmtesten Künstler:innen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie revolutionierten auch die etablierten Vorstellungen von Kunst und ihrer Verbreitung. Warhols poppige Bilder oder Harings tanzende Figuren sind Teil unseres kollektiven Bildgedächtnisses und in Werbung, Mode, Musik, und Film bis heute allgegenwärtig. Trotz großem Altersunterschied und unterschiedlichen Stilen waren die beiden Künstler Freunde und Weggefährten. Sie begegneten sich in der New Yorker Kunst- und Clubbingszene und beeinflussten einander – und viele andere

Donnerstag, 25.07.2024 - 17:30 Uhr - Museum Brandhorst - Dr. Angela Opel

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