Geschichtsort Adlerwerke

Info

Die Fortbildung beleuchtet die Rolle der ursprünglich für ihre Fahrräder, Autos und Schreibmaschinen bekannten Frankfurter Adlerwerke im Nationalsozialismus. Seit 1941 setzte das Unternehmen Zwangsarbeiter:innen ein, im vorletzten Kriegsjahr errichtete es auf dem Werksgelände inmitten des belebten Frankfurter Gallusviertels das Konzentrationslager „Katzbach“. Zivile Zwangsarbeiter:innen und KZ-Häftlinge wurden unter ständiger Lebensgefahr und Gewaltanwendung für die Rüstungsaufträge des Unternehmens ausgebeutet. Von 1944 bis 1945 waren 1.616 KZ-Häftlinge inhaftiert, viele überlebten die Zeit im Lager beziehungsweise den anschließenden Todesmarsch nicht. Im ersten Teil der Fortbildung werden ausgewählte Themen der Ausstellung und des Ortes vorgestellt und es wird die Frage diskutiert, wie diese in die eigene pädagogische Arbeit eingebunden werden könnten. Im zweiten Teil der Fortbildung werden die pädagogischen Angebote des Geschichtsorts vorgestellt und die Möglichkeiten der Verbindung eines Besuches mit Unterrichtsinhalten aufgezeigt. Anschließend gibt es Zeit die Ausstellung vor Ort anzuschauen.

Referentin: Laura Throckmorton, Bildung und Vermittlung am Geschichtsort Adlerwerke

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