Arbeit und seelische Gesundheit: Aspekte der Prävention, Intervention und Rehabilitation
Arbeit hält uns gesund – wenn sie uns erfüllt.
Arbeit fordert uns – manchmal auch zu sehr.
Arbeit fehlt uns – wenn wir sie nicht finden.
Arbeit ändert sich – auch manchmal zu schnell.
Arbeit hat in unserem Leben einen hohen Stellenwert. Arbeit bedeutet Anerkennung, Struktur, existentielle Grundlage, persönliche Identifizierung, soziales Miteinander, gesellschaftlicher Status und noch vieles mehr.Sie leistet einen wichtigen Beitrag für unser psychisches Wohlergehen.
Der diesjährige Aktionstag der seelischen Gesundheit greift das bundesweite Motto „Hand in Hand für seelische Gesundheit am Arbeitsplatz“ auf und möchte mit unterschiedlichen Vorträgen für das Thema sensibilisieren.
Im Rahmen der Tagung soll gezeigt werden, wie sich der Wandel der Arbeitswelt auch auf unsere seelische Gesundheit auswirkt. Außerdem wird skizziert, wie in größeren Unternehmen mit der psychischen Gesundheit der Mitarbeitenden umgegangen wird. Welche Programme gibt es, um psychischen Belastung frühzeitig vorzubeugen?
Doch was passiert, wenn man aufgrund einer psychischen Erkrankung nicht mehr arbeitsfähig ist? Welche Möglichkeiten gibt es, um wieder auf dem Arbeitsmarkt und gesellschaftlich integriert zu werden? Anhand eines Erfahrungsberichts und im Rahmen von Projektvorstellungen werden wir Einblicke in die Welt der Betroffenen gewinnen und so nicht nur die wissenschaftliche, sondern auch die praktische Seite beleuchten.
Frühzeitige Information und Prävention wirken der Stigmatisierung psychischer Erkrankung entgegen und können spätere Probleme – auch in der Arbeitswelt – reduzieren.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Fachkräfte aus dem Kontext Sozialpsychiatrische Dienste/ Sozialpsychiatrie sowie weitere Interessierte und Betroffene.
Die gesamte Tagung wird durch ein Graphic Recording von Tanja Wehr begleitet.
1991 erklärte die World Federation für Mental Health den 10. Oktober zum Internationalen Aktionstag für Seelische Gesundheit. 2007 wurde in Deutschland das entsprechende Aktionsbündnis gegründet. Seit 2008 finden auch in Niedersachsen, abwechselnd in verschiedenen Kommunen, Aktionstage statt. Dieses geschieht in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit dem Sozialpsychiatrischen Dienst der Region Hannover.
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