Katastrophenvorsorge ist keine einmalige Aufgabe. Sie ist ein dauerhafter Gestaltungsauftrag – für Behörden und Organisationen ebenso wie für Kommunen, Pflegeeinrichtungen, Unternehmen und die Bevölkerung. Denn wenn Hochwasser, langanhaltende Stromausfälle und der Ausfall kritischer Infrastrukturen zusammentreffen, entscheidet die Vorbereitung darüber, ob besonders unterstützungsbedürftige Menschen zuverlässig geschützt, versorgt und erreicht werden können.
Das Projekt LifeGRID hat hierfür Ansätze am Beispiel der Küstenregion Wesermarsch entwickelt. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die im Alltag auf Unterstützung angewiesen sind und deren Versorgung in komplexen Krisenlagen besonders gefährdet ist. Ziel ist es, Schutz- und Versorgungsstrukturen so weiterzuentwickeln, dass sie auch unter den Bedingungen überlagernder Krisen tragfähig bleiben.
Die Bundeskonferenz 2027 verbindet Projektergebnisse mit einer praxisnahen Auseinandersetzung realer Entscheidungssituationen im Krisenfall. Sie richtet sich an Fachakteur:innen aus Bevölkerungsschutz, Pflege und Gesundheitsversorgung, kommunaler Verwaltung sowie aus dem Bereich kritischer Infrastrukturen.
Die Konferenz ist als dialogisches Format aufgebaut. Sie macht komplexe Krisensituationen greifbar. Kurze Impulse, Austausch und gemeinsames Arbeiten an Beispielen stehen im Mittelpunkt. Im Fokus stehen Ansätze aus LifeGRID zu Bevölkerung, Pflege sowie Katastrophenschutz und kritischer Infrastruktur. Sie werden gemeinsam eingeordnet, diskutiert und auf ihre Umsetzbarkeit im Ernstfall geprüft.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Die Bundeskonferenz wird im Rahmen des Verbundprojekts LifeGRID umgesetzt und vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert.
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