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In Anbetracht der großen wirtschaftlichen Bedeutung öffentlicher Bauaufträge sind sowohl bei Planern und Vergabestellen als auch bei potentiellen Bietern aus der Bauwirtschaft profunde Kenntnisse des Vergaberechts (VOB/A) bzw. des Vergaberechtsschutzes unerlässlich. Im Seminar werden anhand aktueller Entscheidungen praxisrelevante Fragen des Vergaberechts erörtert. Dem Verlauf des Vergabeverfahrens folgend geht es zunächst um die Anforderungen der VOB/A an die Ausschreibung und die Eignung der Bieter und sodann um die Prüfung und Wertung der Angebote. Im Mittelpunkt stehen hier Fragen wie Unvollständigkeit, Änderung der Verdingungsunterlagen, unauskömmliche Preise und Vergleichbarkeit von Nebenangeboten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei der Aufhebung von Ausschreibungen, deren Rechtswidrigkeit zu Schadensersatzansprüchen führen kann. Im Rahmen des Vergaberechtsschutzes geht es nicht nur um das  Nachprüfungsverfahren nach dem GWB, sondern auch um den Rechtsschutz unterhalb der Schwellenwerte. Schließlich wird ein Blick auf die angekündigten Neufassungen des Berliner Vergabegesetzes und der VOB/A erster Abschnitt (nationale Vergaben)
geworfen, wenn diese zum Zeitpunkt des Seminars bereits in verabschiedeter Form vorliegen.

Themen

  • Grundlagen des Vergaberechts
  • Ausschreibung von Bauleistungen
  • Prüfung und Wertung der Angebote
  • Zuschlag und Aufhebung
  • Vergaberechtsschutz

Referent

Dr. Ulrich Dieckert (RA)  
Rechtsanwalt seit 1990.  
Tätigkeitsschwerpunkte: Baurecht, Vergaberecht, Haftungsrecht, Recht der Sicherheitstechnik.


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