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2. Netzwerktreffen des BayWISS Verbundkollegs

"Life Sciences und Grüne Technologien"


Thema: Digitalisierung in den Lebenswissenschaften - Chancen, Entwicklungen und Herausforderungen

Die fortschreitende und zukunftsweisende Digitalisierung der Forschung bietet für die Wissenschaft scheinbar unbegrenzte Möglichkeiten, stellt die Wissenschaftler*innen aber gleichzeitig vor große Herausforderungen. Das Erfassen großer Datenmengen bedeutet Fortschritt, stellt uns aber auch vor zentrale Probleme. Wie können diese Daten sicher, reproduzierbar und übertragbar generiert, als Ressourcen genutzt, ausgewertet und öffentlich verfügbar gemacht werden? Welche Strukturen stehen uns zur Verfügung? Wie "smart" sind smarte Technologien wirklich und welchen Mehrwert bringen Sie den Anwender*innen? Was bedeutet die Digitalisierung für die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses?
Themen wie "Data Science", "Big Data" und "Open Access" betreffen alle Bereiche der Lebenswissenschaften. Auf unserer Veranstaltung wollen wir Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und die Rolle der Digitalisierung in unserem Forschungsverbund bieten und Expert*innen im Bereich Digitalisierung und Data Management zu Wort kommen lassen. Vor allem aber freuen wir uns auf Ihren Beitrag zu einer regen Diskussion zu all diesen Themen auf unserem interaktiven Forum!


Programm für den 12. November 2020:

14:45 Uhr        Eintreffen in Videokonferenzumgebung

15:00 Uhr        Eröffnung Prof. Dr. Jörg Ewald (Sprecher des Verbundkollegs, Hochschule Weihenstephan Triesdorf)                

15:10 Uhr        Keynote Lecture: Ralf Ludwig (Ludwig-Maximilians-Universität München): "Digitale Innovation in Forschung und Lehre -    

                          Erfahrungen und Chancen unter besonderen Umständen

In der jüngsten Vergangenheit hat die rasante Entwicklung in der Digitalisierung auch in den Umweltwissenschaften völlig neue Möglichkeiten geschaffen. Methoden der Künstlichen Intelligenz sollen "Big Data"-Konzepte besser umsetzbar machen und dabei helfen komplexe Systemzusammenhänge in großen Datenmengen zu entdecken, zu verstehen und zu beschreiben; High Performance Computing eröffnet neue Wege für daten- und prozessbasierte Modelle, die den Blick in mögliche Zukünfte unseres Planeten ermöglichen und so maßgebliches Wissen für eine nachhaltige Entwicklung generieren können. Dieser gewaltige Fortschritt birgt jedoch auch besondere technische, wissenschaftsmethodische und ethische Herausforderungen, insbesondere für die Arbeit von Nachwuchswissenschaftler*innen und für die Wissensübermittlung an Studierende.

Dieser Vortrag möchte diese Aspekte auch ein wenig nachdenklich beleuchten und gleichzeitig eine Diskussion über die Erfahrungen der letzten Monate eröffnen, in denen wir auch genötigt w, neue Wegen in Forschung und Lehre zu finden.

15:45 Uhr        Pause

16:00 Uhr        Überblick: Aktuelle Zahlen und Fakten unseres BayWISS-Verbundkollegs "Life Sciences und Grüne Technologien" (Dr. 

                          Michaela Stegmann)

16:10 Uhr        Erfahrungsberichte: Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung in Forschungsprojekten unseres  

                          Verbundkollegs

Eine Auswahl unserer Promovierenden werden kurz ihre Projekte umreißen und die Bedeutung der Digitalisierung darin vorstellen und dabei die Möglichkeiten und Chancen aber auch die Schwierigkeiten beleuchten. Deren wiss. Betreuer*innen werden dies in einen größeren Kontext ihrer Forschung setzen und Erwartungen an die Zukunft formulieren. Die Erfahrungsberichte und Erwartungshaltungen werden die Grundlage der Podiumsdiskussion bilden.

17:10 Uhr        Pause

17:30 Uhr        Podiumsdiskussion, moderiert durch Dr. Jeanne Rubner (Redaktionsleiterin Wissen und Bildung aktuell, BR)

Im Panel:

  • Prof. Dr. Carl Beierkuhnlein (Sprecher des Verbundkollegs, Universität Bayreuth, Lehrstuhl für Biogeografie - Experte zum Thema Europäische Digitale Strukturen (DIAS, Copernicus/ Cloud Services)

  • Anja Busch (Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, Kiel, Expertin zum Thema nachhaltiger Umgang mit Forschungsdaten, GoFAIR Initiative)

  • Prof. Dr. Patrick Noack (Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Leiter des Kompetenzzentrums für Digitale Agrarwirtschaft, Experte zum Thema Bildung und Vernetzung für die angewandten Lebenswissenschaften im Umfeld der Digitalisierung )

  • Prof. Dr. Bernhard Bleyer (TH Deggendorf, Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften, Experte zum Thema Ethische Konzepte/ Methoden)

  • Prof. Dr. Ralf Ludwig (Ludwig-Maximilian Universität München, Lehrstuhl für Geographie und geographische Fernerkundung, Experte zum Thema Big Data in der Forschung)

18:00 Uhr        Impulsvortrag: Anja Busch (Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, Kiel): FAIRer Umgang mit Forschungsdaten

Mit der Digitalisierung steht die Wissenschaft den Erwartungen gegenüber, vorhandene Forschungsdaten aller Disziplinen über die Landesgrenzen hinweg zu erschließen, gemeinsam zu nutzen und wiederzuverwenden. Die FAIR Prinzipien bieten eine Grundlage für den nachhaltigen Umgang mit Forschungsdaten. In diesem Vortrag werden diese zusammen mit den aktuellen Rahmenbedingungen und der Rolle der GO FAIR Initiative kurz umrissen.

18:30 Uhr        Abschluss der Veranstaltung durch Prof. Dr. Markus Reinke (Vizepräsident Forschung und Wissenstransfer, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf)

Ende der Veranstaltung


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