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"Gastarbeiter*innenland"

Mit den «Gastarbeitnehmerabkommen» seit den 50er Jahren zur Anwerbung von Arbeitskräften, kamen Millionen Menschen – nicht nur Arbeitskräfte – nach Deutschland. Sie kamen aus Italien, Griechenland, Jugoslawien, Spanien und der Türkei.  Viele sind aus diversen Gründen wieder zurückgekehrt, Kinder sind in der Folge hier geboren, andere hier alt geworden und gestorben. Die Anwerbeabkommen haben die soziale, kulturelle und politische Realität Deutschlands nachhaltig verändert – viel mehr, als das den damaligen Verantwortlichen bewusst war. Aus «Gastarbeitern» wurden Einwohner, aus Italienern, Jugoslawen, Türken, etc. millionenfach deutsche Staatsbürger/innen.

Diese Menschen unterschiedlicher Herkunft sind heute fester Bestandteil der Gesellschaft. Sie haben das Alltagsleben in vielen Bereichen verändert und spielen eine wachsende Rolle im öffentlichen Leben. Auch sie sind angekommen. Allerdings sind die Erfolge nicht auf alle Zeit verbürgt – ungelöste Probleme führen zu gegenseitiger Entfremdung, aber auch zu selbstbewusster Konfliktbereitschaft. Wir wollen deshalb auf die Geschichte des „Gastarbeiter*innenlands“ blicken und den Blick nach vorn richten: Welche Hindernisse stehen der breiten gesellschaftlichen und politischen Teilhabe im Wege? Wie schaffen wir es, Dynamik und Zusammenhalt zu vereinbaren? Welche Lehren können wir überhaupt aus der Geschichte der Einwanderung nach Deutschland für die Zukunft ziehen?

Referentin: Dr. Meltem Kulaçatan, Goethe-Universität Frankfurt am Main

Moderation: Natalie Keller, "Aktiv(ierende) Antidiskriminierungsarbeit in Bayern", AGABY e.V

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