Anmeldung beendet


Stimmen von morgen in einer Welt von gestern?

Jung gefragt – alt geantwortet?


am 26.10. von 10:00 bis 16:00 Uhr
im Ka Eins, Frankfurt am Main

Der Fachtag widmet sich der Frage, wie junge Menschen in einer alternden Gesellschaft wirksam beteiligt werden können und welche Rolle ihre Interessen in der Gesellschaft einnehmen. Im Mittelpunkt steht die übliche Praxis, junge Menschen zwar einen Zugang zu ermöglichen, die letztendliche Entscheidungs- und Deutungsmacht jedoch in von Erwachsenen geprägten Strukturen zu belassen.

Aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet der Fachtag diese Thematik interdisziplinär. Aus Perspektive der Ombudsstelle verbinden wir diese Frage mit Erfahrungen aus der Beratung. Junge Menschen stoßen dort auf bestehende Systeme, in denen Rechte, Beteiligung und Beschwerdemöglichkeiten nicht immer ausreichend zugänglich oder wirksam sind. 

Wir freuen uns über die Zusagen von:

Heike Hofmann, Hessische Ministerin für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales
Prof. Dr. Karin Böllert, Universität Münster
Felix Niemann, BAG ASD
Dorothee Schäfer, CLS Studie
Dr. Anna Grebe, Moderation

Geplant sind fachliche Impulse, politische Einordnung, Podiumsgespräche und am Nachmittag vertiefende Workshops zu Beteiligung, Kinder- und Jugendrechten und asymmetrischen Machtverhältnissen.

Teilnehmer*in

Workshops

Workshop 1: Im Mittelpunkt steht die Beteiligung junger Menschen im Hilfeplanverfahren des Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD). Dabei geht es um verschiedene Möglichkeiten, junge Menschen an der Planung und Ausgestaltung ihrer Hilfen zu beteiligen. Auch konkrete Verfahren zur Stärkung der Mitbestimmung und die Erfahrungen von Fachkräften im ASD werden einbezogen. Die Ansätze sollen gemeinsam diskutiert und mit praktischen Erfahrungen angereichert werden, um Möglichkeiten für eine wirksame Beteiligung im Hilfeplanverfahren zu entwickeln. Der Workshop wird geleitet von Felix Niemann (BAG ASD).


Workshop 2: Bei der CLS-Studie werden junge Menschen befragt, die in Pflegefamilien, Wohngruppen oder anderen betreuten Wohnformen aufgewachsen sind oder eine Zeit dort gelebt haben. In den Befragungen der CLS-Studie geht es um verschiedene Bereiche von Teilhabe, insbesondere im Übergang aus der stationären Kinder- und Jugendhilfe. Auch das Beteiligungserleben und die Mitbestimmung junger Menschen in ihren Hilfeplanverfahren ist Teil der Befragungen der CLS-Studie. Im Workshop sollen Ergebnisse hierzu gemeinsam diskutiert und vor allem mit praktischen Erfahrungen angereichert werden, damit die Deutungsmacht nicht alleine in der Wissenschaft verbleibt. Die Workshopleitung wird von Dorothee Schäfer (Care Leaving Studies) übernommen.


Workshop 3: In diesem Workshop werden die Ausgangsfragen aus den beiden Keynotes vom Vormittag vertiefend diskutiert. Die Workshopleitung wird von Frau Prof. Dr. Karin Böllert übernommen. 


Workshop 4: In diesem Workshop werden Fragen zur Beteiligung junger Menschen in der Jugendhilfe aus der Perspektive der Ombudsstelle Hessen gemeinsam mit jungen Menschen diskutiert und durchgeführt. Im Fokus steht die Frage wie die festgeschriebenen Beteiligungsrechte im SGB VIII in der Realität umgesetzt werden. 

Mittagessen

Sie müssen unserer Datenschutzerklärung zustimmen, wenn Sie sich für diese Veranstaltung registrieren möchten.


Die Anmeldung für diese Veranstaltung ist leider beendet.