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„Die Baronin“ so wurde sie – respektvoll und liebevoll zugleich – genannt: Dr. Johanna von Herzogenberg, die von 1952 bis 1985 als Geschäftsführerin die Geschicke des Adalbert Stifter Vereins leitete.

Nicht nur als Kunsthistorikerin und Absolventin der Prager Karlsuniversität, sondern auch als überzeugte Europäerin adeliger Herkunft war es ihr Anliegen, die Kultur der böhmischen Länder als Teil des europäischen Kulturraums bewusst zu machen und „den böhmischen Patriotismus zu wecken“ (Ferdinand Seibt).

Vor dem Hintergrund von Lebenszeugnissen in Schrift, Bild und Ton, zusammengestellt von Anna Knechtel, erinnern sich alte Freunde und ehemalige Kollegen an sie.

Ursprünglich für den 23. Juni, den Tag ihrer Geburt vor 99 Jahren auf Schloss Sychrov in Nordböhmen, geplant, findet dieser Erinnerungsabend wegen der Corona-bedingten Vorsichtsmaßnahmen später statt.


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