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Zoll- und Außenprüfungen werden bei Unternehmen durchgeführt, um nachträglich einen oder mehrere eigentlich abgeschlossene Vorgänge nochmal auf ihre korrekte Versteuerung zu untersuchen. Besonders bei Unternehmen, die Importe und Exporte in die EU und aus der EU heraus tätigen, werden diese im Durchschnitt alle drei Jahre durchgeführt.

Prüfungsgegenstand von Zoll- und Außenprüfungen kann der gesamte für die Entstehung und Ausgestaltung eines Steueranspruchs relevante Sachverhalt sein. Häufig führen diese Prüfungen zur Feststellung von Fehlern oder Unregelmäßigkeiten und führen zu einer Nacherhebung, einer Erstattung von Steuern oder sogar zu straf- und bußgeldrechtlichen Konsequenzen.

Für die Wirtschaftsbeteiligten bestehen regelmäßig Unsicherheiten, wie sich das Unternehmen im fortlaufenden Prozess sowie konkret bei Vorlage einer Prüfungsanordnung auf die Prüfung vorbereiten kann.  In unserem Seminar gibt die einen Überblick, wie die Prüfungen ablaufen und welche Vorbereitungen unternehmensseitig getroffen werden können und müssen.

Unsere Referentin geht unter anderem auf die Rechtsgrundlagen für Zoll – und Außenprüfungen, die Zulässigkeit einer Prüfung sowie auf die wesentlichen Rechte und Mitwirkungspflichten des Wirtschaftsbeteiligten, Befugnisse und Grenzen der Prüfer, der Ablauf einer Prüfung und Prüfgegenstände von der Prüfungsanordnung bis hin zu Belegprüfung, Zugang zu den Finanzbuchhaltungsdaten sowie Schlussbesprechung und Prüfungsbericht ein.​​​​​​​

Die Veranstaltung ist eine Kooperationsveranstaltung mit der Hamburger Zollakademie. 

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