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GKategorie: Didaktik-Methodik

Ziele der Fortbildung: 

• den Beutelsbacher Konsens korrekt verstehen
• das Spannungsfeld mit dem humanistischen Bekenntnisunterricht analysieren
• Handlungssicherheit für kontroverse Themen im Unterricht gewinnen

Neutralität im Unterricht – geht das überhaupt? Der Beutelsbacher Konsens gehört zu den meistzitierten Leitlinien der politischen Bildung. Er verbietet Indoktrination, fordert Kontroversität und stellt die Interessen der Lernenden in den Mittelpunkt. Doch wie lassen sich diese Prinzipien mit dem humanistischen Anspruch vereinen, eigene Weltanschauungen transparent zu machen und dennoch offen für andere Sichtweisen zu bleiben?

In dieser Fortbildung tauchen wir gemeinsam in die Grundsätze des Beutelsbacher Konsenses ein und beleuchten seine Bedeutung für die Humanistische Lebenskunde. Gemeinsam tauschen wir uns dazu aus, wie man kontroverse Themen im Unterricht sicher navigieren und gleichzeitig die eigene Haltung sichtbar machen kann – ohne zu überwältigen. Anhand konkreter Fallbeispiele und kreativer Übungen erarbeiten wir, wie man Kinder und Jugendliche beim Aufbau einer eigenen Urteils- und Handlungskompetenz unterstützt und eine von Respekt geprägte Diskussionskultur etabliert.

Ich freue mich darauf, mit dir darüber nachzudenken, wie wir den Mut zur Positionierung mit der Offenheit für Vielfalt verbinden und wie der Beutelsbacher Konsens uns dabei helfen kann, unseren Unterricht noch lebendiger und demokratischer zu gestalten.



Referent: Robin Grimm

Gebühr: 6,- €

Hinweis: Für Lehrkräfte in praktischer Ausbildung hat der Ausbildungsunterricht an den Schulen stets Vorrang. Eine Freistellung für Fortbildungen wird nicht erteilt. Die Teilnahme ist nur möglich, wenn kein Ausbildungsunterricht ausfällt. 

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