Info
Zeitplan:
Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich gesorgt.
Samstag:
Anreise ab 12 Uhr möglich
Training ohne Wertung
Übernachtungsmöglichkeiten auf dem Gelände vorhanden
Sonntag:
Wertungsläufe mit Siegerehrung am Ende
Reglement Duderstädter Tractor Pulling MSC DieselDeiwels e.V. Duderstadt
1. Allgemeines Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Den Anweisungen des Veranstalters, der Rennleitung, der Bahnposten und des Bremswagenteams ist jederzeit Folge zu leisten. Der Veranstalter kann Fahrzeuge aus technischen, organisatorischen oder sicherheitsrelevanten Gründen vom Wettbewerb ausschließen.
2. Fahrer Der Fahrer muss mindestens 16 Jahre alt und im Besitz einer für den eingesetzten Schlepper erforderlichen gültigen Fahrerlaubnis sein. Während des Pulls darf sich ausschließlich der Fahrer auf dem Schlepper befinden. Auf dem gesamten Veranstaltungsgelände gilt Schritttempo. Für Fahrer gilt während der Teilnahme Alkoholverbot.
3. Anmeldung und Wiegen Der Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I) des eingesetzten Schleppers ist bei der Anmeldung mitzuführen und auf Verlangen vorzulegen. Jeder Schlepper wird inklusive Fahrer gewogen. Die Einteilung erfolgt anhand des festgestellten Gewichts in die jeweilige Gewichtsklasse. Nach dem Wiegen darf das Gewicht des Schleppers nicht mehr verändert werden. Das Anbringen oder Entfernen von Gewichten nach dem Wiegen ist nicht zulässig. Kontrollwiegungen sind jederzeit möglich. Bei einem Verstoß kann der Teilnehmer disqualifiziert werden.
4. Gewichtsklassen Die Gewichtsklassen werden vom Veranstalter ausgeschrieben. Ein Schlepper darf in mehreren passenden Klassen starten, sofern dies vom Veranstalter zugelassen wird. Für Gespannklassen erfolgt eine gesonderte Klasseneinteilung.
5. Standard- und Sportklasse In der Standardklasse sind landwirtschaftliche Serienschlepper zugelassen. Eine Leistungssteigerung von mehr als 20 % gegenüber der serienmäßigen Motorleistung führt zur Einstufung in die Sportklasse. Maßgeblich ist die serienmäßige Motorleistung laut Herstellerangabe des jeweiligen Schleppertyps. Zwillingsbereifung ist in allen Klassen nicht zulässig.
6. Zugvorrichtung Die Verbindung zum Bremswagen darf ausschließlich über eine ausreichend stabile und sicher befestigte Zugvorrichtung erfolgen. Die maximale Zugmaulhöhe beträgt 90 cm. Die Höhe der Zugvorrichtung darf sich während des Pulls nicht verändern.
7. Zusatzgewichte und Anbaugeräte Zusatzgewichte vorne und hinten sowie im Heckhubwerk sind erlaubt. Alle Gewichte müssen sicher und fest am Schlepper befestigt sein. Frontgewichte dürfen maximal 1,50 m über die Vorderkante der Motorhaube hinausragen. Anbaugeräte sind nicht erlaubt. Das Verlieren eines Gewichtes oder eines Fahrzeugteils während des Wertungslaufs führt zur Disqualifikation.
8. Steigbegrenzung oder Überrollbügel In allen Gewichtsklassen bis einschließlich 4,5 t ist eine Steigbegrenzung oder ein geeigneter Überrollbügel vorgeschrieben. Die jeweilige Sicherheitseinrichtung muss ausreichend stabil und sicher am Schlepper befestigt sein. Der Veranstalter ist berechtigt, diese vor dem Start zu kontrollieren.
9. Technische Sicherheit Jeder Schlepper muss sich in einem technisch sicheren Zustand befinden. Bremsen, Lenkung, Bereifung und Zugvorrichtung müssen funktionsfähig und ausreichend dimensioniert sein. Der Veranstalter kann jederzeit eine technische Kontrolle durchführen und Fahrzeuge mit Sicherheitsmängeln vom Start ausschließen.
10. Start Nach dem Aufruf hat der Teilnehmer maximal 3 Minuten Zeit, seinen Pull zu beginnen. Gestartet werden darf erst, wenn der Schlepper ordnungsgemäß mit dem Bremswagen verbunden ist und die Startfreigabe durch den zuständigen Bahnposten erfolgt ist.
11. Verhalten während des Pulls Bei roter Flagge oder einem Abbruchsignal muss der Fahrer den Zug unverzüglich beenden. Den Anweisungen der Bahnposten und des Bremswagenteams ist jederzeit Folge zu leisten. Gefährliche oder unsportliche Fahrweise kann zur sofortigen Disqualifikation führen.
12. Wertung Gewertet wird die erreichte Zugweite. Wird die festgelegte Full-Pull-Distanz erreicht, gilt der Lauf als Full Pull. Erreichen mehrere Teilnehmer einen Full Pull, kann ein Stechen durchgeführt werden. Muss die Einstellung des Bremswagens nach den ersten Läufen einer Klasse geändert werden, entscheidet die Rennleitung über eine Wiederholung der betroffenen Läufe.
13. Gespannklasse Für die Gespannklasse gelten die vom Veranstalter ausgeschriebenen Gewichtsklassen. Die Verbindung zwischen den Fahrzeugen muss ausreichend dimensioniert, sicher befestigt und unbeschädigt sein. Es dürfen ausschließlich geeignete Zug- bzw. Bergeeinrichtungen verwendet werden. Die Verbindung darf maximal 3 Meter lang sein.
14. Disqualifikation Eine Disqualifikation kann insbesondere erfolgen bei Verstoß gegen das Reglement, Überschreitung der Gewichtsklasse, unzulässiger Leistungssteigerung in der Standardklasse, Verlust von Gewichten oder Fahrzeugteilen, Nichtbefolgen der Anweisungen der Rennleitung, gefährlicher Fahrweise oder Alkoholeinfluss.
15. Entscheidungen der Rennleitung Die Entscheidung der Rennleitung bzw. des Veranstalters ist in Zweifelsfällen maßgeblich. Aus Sicherheitsgründen kann ein Lauf jederzeit abgebrochen oder ein Fahrzeug vom Wettbewerb ausgeschlossen werden. Der Veranstalter behält sich Änderungen des Reglements aus organisatorischen oder sicherheitsrelevanten Gründen vor.
16. Haftung Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr und Verantwortung. Jeder Fahrer/Teilnehmer ist für den technisch sicheren Zustand seines Fahrzeugs verantwortlich. Der Fahrer/Teilnehmer haftet im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften für alle von ihm schuldhaft verursachten Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Dies gilt insbesondere für Schäden am Veranstaltungsgelände, an Einrichtungen des Veranstalters, am Bremswagen sowie an Fahrzeugen und sonstigem Eigentum anderer Teilnehmer oder Dritter. Der Teilnehmer ist selbst dafür verantwortlich, dass für sein Fahrzeug und dessen Einsatz bei der Veranstaltung ein ausreichender Versicherungsschutz besteht.