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"MINT-Zukunft schaffen - Digitale MINT-Wochen"


Der seit Jahren erfolgreiche MINT-Kongress geht in diesem Jahr neue Wege. ​​​​​​​

Zusammen mit seinen Partnern in Baden-Württemberg sowie der Initiative "MINT Zukunft schaffen" bietet "Südwestmetall macht Bildung" den diesjährigen Kongress in Form der "Digitalen MINT-Wochen" an. Verschiedene Online-Workshops und Seminare werden nachmittags für Lehrkräfte an angeboten.

Zum Abschluss der Reihe findet am 13.11.2020 die virtuelle Ehrung der „MINT-freundlichen Schule“ und „Digitalen Schule“ statt.

Sie erhalten die Anmeldeunterlagen und Zugangslinks zu den Workshops in einer gesonderten E-Mail nach Ihrer Anmeldung.

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Workshop-Beschreibungen

Workshop 1:  Mit IT2School mündig in die digitale Transformation, Katharina Missling, Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V., Ludwigshafen

Informationstechnologie nicht nur nutzen, sondern auch verstehen und gestalten, das ist das Ziel von „IT2School – Gemeinsam IT entdecken“. Das modular aufgebaute Projekt behandelt grundlegende Themen der IT wie Kommunikation, Daten, Programmiersprache und das Zusammenspiel von Hard- und Software. So können die Schüler*innen im Unterricht Informationstechnologie spielerisch erforschen, um IT-Systeme zu verstehen und selbst kreativ zu gestalten. Im Workshop können die Teilnehmenden die flexiblen und niederschwelligen Module, die mit wissenschaftlicher Begleitung der Universität Oldenburg entwickelt wurden, kennenlernen.


Workshop 2: Games im Unterricht, Chris Binder, Landesanstalt für Kommunikation, Stuttgart​​​​​​​​​​​​​​

Digitale Spiele stellen einen festen Bestandteil der Lebenswelt von Jugendlichen dar. Gleichzeitig bieten sie als bisher wenig in der Schule genutztes Medium ein hohes Lernpotenzial. Im Rahmen der Veranstaltung werden Spiele und Methoden erläutert, die motivieren und den Wissenserwerb unterstützen. Darüber hinaus wird die Website „Games im Unterricht“ der Landesanstalt für Kommunikation BW vorgestellt, auf der sich weitere Anregungen für Lehrkräfte befinden.


​​​​​​​Workshop 3: Schulrelevante chemische Reaktionen - spektakulär inzeniert im Inneren von Alginatbällchen, Prof. Dr. M. Ducci, PH Karlsruhe Institut für Chemie

​​​​​​​Das Donator-Akzeptor-Prinzip gehört zu den Basiskonzepten, die als Systematisierungshilfen im Chemieunterricht vermittelt werden. So lässt sich mit Hilfe des Donator-Akzeptor-Konzepts ein großer Teil der chemischen Reaktionen in Säure-Base- sowie in Redoxreaktionen einteilen. Der Referent hat – inspiriert vom Modegetränk „Bubble Tea“ – Experimente entwickelt, bei denen derartige Umsetzungen im Innern von Alginatbällchen ablaufen. Neben fachlichen Einsichten zeichnen sich die Versuche auch durch ihre besondere Ästhetik, der leichten Durchführbarkeit sowie ihrem ressourcenschonenden und damit nachhaltigen Charakter aus. Ausgewählte Experimente werden im Workshop live vorgeführt.

Ein Skript wird in digitaler Form kostenlos ausgegeben.


Workshop 4: Einsatz der COACHING4FUTURE-Arbeitspakete, Dr. Orfeas Dintsis, COACHING4FUTURE​​​​​​​ 

[Berufsorientierung] MINT sind Lehr- und Lernmaterialien zur berufsorientierenden Bildung, mit denen Lehrkräfte das erfolgreiche Konzept von COACHING4FUTURE selbst im Unterricht einsetzen können.  

Mit insgesamt vierzehn Arbeitspaketen können Lehrkräfte zusammen mit ihren Schüler*innen die konkreten Aufgabenbereiche in MINT-Berufen erarbeiten, indem sie Beispiele aus der Entwicklung und Anwendung verschiedener Zukunftstechnologien kennenlernen. 

Workshop 5: Programmieren lernen und Umweltmessgeräte bauen mit der senseBox, David Fehrenbach, Reedu GmbH & Co. KG, Münster​​​​​​​

Der Einsatz von Mikrocontrollern im Unterricht bietet vielfältige Möglichkeiten projektbasiert zu arbeiten. Die senseBox beinhaltet einen Mikrocontroller, der speziell für den Einsatz in der Schule optimiert wurde. Mit Hilfe einer grafischen Programmieroberfläche gelingt der Einstieg in die Mikrocontrollerprogrammierung schnell und einfach. Während der Veranstaltung zeigen wir verschiedene Einsatzmöglichkeiten der senseBox im Unterricht. Von intelligenten Schaltungen, Temperatur-, Luftfeuchte-und Luftdruckmessgeräten bis hin zu IoT-Geräten ist eine kreative und vielfältige Verwendung möglich. Hierbei zeigen wir neben Einbindungen in den Informatikunterricht auch Verknüpfung zu anderen MINT Fächern.


​​​​​​​Workshop 6: Flipped Classroom im MINT-Unterricht, Prof. Dr. Christian Spannagel, PH Heidelberg

In dem Workshop wird die Methode Flipped Classroom anhand unterschiedlicher Beispiele aus verschiedenen MINT-Fächern vorgestellt. Die Teilnehmer*innen erarbeiten sich für ihren Unterricht ein eigenes Flipped-Classroom-Konzept. Darüber hinaus werden gemeinsam digitale Erklärvideos erstellt und die Vor- und Nachteile der Methode ausführlich diskutiert.


Workshop 7: Adaptiver Mathematikunterricht mit digitalen Medien, Prof. Dr. Andreas LachnerChristine Plicht, Armin Fabian, Thorsten Bohl, Katharina Scheiter

Digitale Medien bieten das besondere Potential adaptive Unterrichtsprozesse zu realisieren, in der idealerweise eine optimale Verschränkung zwischen Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler sowie den aktuellen Unterrichtsangeboten erreicht wird. Vor diesem Hintergrund dienen digitale Medien als didaktische Werkzeuge, um adaptive Unterrichtsprozesse zu realisieren. Beispielsweise können digitale Medien Lehrpersonen unterstützen, aktuelle Lernstände zu diagnostizieren und über Lernpfade auf die jeweiligen Voraussetzungen angepasste Angebote bereitzustellen. Ebenso können digitale Medien als Unterstützungstool verwendet werden, um z.B. mit multiplen Repräsentationen mathematische Zusammenhänge darzustellen.

Im Workshop wird daher zunächst ein kurzer Überblick über den Stand der Forschung zu adaptivem Mathematikunterricht und multiplen Repräsentationen gegeben. Danach werden praxiserprobte Beispiele sowie OER-Materialien für Unterrichtseinheiten aus dem aktuellen Projekt „Digitale Medien im adaptiven Unterricht“ vorgestellt.


​​​​​​​Workshop 8: Mithilfe mathematischer Modellierung reale Probleme lösen, Stephanie Hofmann, Mathematikdidaktikerinnen des Steinbuch Center for Computing des KIT, Karlsruhe​​​​​​​, Co-Referent, Oliver Scheel (Technik-Soziologe Universität Stuttgart)

In dem Workshop werden konkrete Alltagsprobleme vorgestellt, die mithilfe der mathematischen Modellierung und Computereinsatz von Schüler*innen ab der 8. Jahrgangsstufe gelöst werden können. Dabei erhalten Sie eine Einführung in die Nutzung und den Einsatz unseres Materials sowie die Möglichkeit das Material selbstständig zu erkunden.

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Workshop 9: Material für computergestützte Solarenergieforschung mit Schüler/innen, Sarah Schönbrodt, Mathematikdidaktikerinnen des Steinbuch Center for Computing des KIT, Karlsruhe, Co-Referent, Oliver Scheel (Technik-Soziologe Universität Stuttgart)

Solarkraftwerke gelten in der Forschung zu erneuerbaren Energien als besonders zukunftsträchtig. In problemorientierten Materialien entwickeln Schüler*innen ein mathematisches Modell für die Ausrichtung der Spiegel, die Leistung des Kraftwerks und optimieren anschließend die Position der Spiegel. Nach einer anfänglichen Problemstellung haben Teilnehmende die Möglichkeit das Material selbst zu erkunden und Aufgaben zu bearbeiten. 


Workshop 10: Die Welt als Labor: Modellierungen mit Echtzeit-Daten im MINT-Unterricht, Prof. Dr. rer. nat. Lutz Kasper Prorektor Studium, Lehre und Digitalisierung PH Schwäbisch Gmünd

Big Data, Data Science oder Data Analytics sind aktuell Schlagworte mit großer Relevanz für Gesellschaft und Bildung. Im Workshop geht es um Modellierungen – neben dem Visualisieren von Daten ein zentrales Konzept, welches alle MINT-Domänen verbindet und interdisziplinäre Kompetenzen zu fördern vermag. Den hier vorgestellten Modellierungen liegen authentische Fragestellungen zugrunde, die sich für einen motivierenden Unterricht am besten mit authentischen in der Realwelt gewonnenen Daten bearbeiten lassen. Anhand solcher real-time data und real-life data aus verschiedenen offen zugänglichen Plattformen werden im Workshop Beispiele vorgestellt, in denen durch Modellierungen naturwissenschaftliche Gesetze auf den Niveaus der Sekundarstufen I und II „entdeckt“ werden können. Die Teilnehmenden des Workshops erhalten nach einer Einführung Gelegenheit, exemplarisch an Datensets aus Bereichen wie Wetter, Klima, Umwelt oder Verkehr und Flugphysik zu arbeiten.

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Workshop 11: Computergestütztes Material zum Thema Klimawandel, Maren Hattebuhr, Mathematikdidaktikerinnen des Steinbuch Center for Computing des KIT, Karlsruhe, Co-Referent, Oliver Scheel (Technik-Soziologe Universität Stuttgart)

Spätestens seit Fridays for Future wird der Klimawandel rege in der Politik, Öffentlichkeit, aber auch in den Schulen diskutiert. Dabei stellt sich die Frage, ob die verzeichneten Klimarekorde bereits auf nicht durch den Zufall gegebene Schwankungen hindeuten. In einem problemorientierten Workshop stellen wir statistische Methoden vor, wie sich Schüler*innen datenbasiert diesem Thema nähern können. Ziel ist es, kritisch und objektiv ein sehr emotionsgeladenes Thema zu reflektieren.In unserem Workshop werden Materialien und Erfahrungen des Schüler/innen-Workshops vorgestellt und diskutiert, inwieweit sich die Zeitreihenanalyse im Zusammenspiel mit einer schülerrelevanten Problemstellung für die kreative mathematische Modellierung im Mathematikunterricht eignet.

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Workshop 12: Forschendes Lernen mit virtuellen Experimenten, Prof. Dr. Katharina ScheiterSalome Wörner, Vanessa Nagel, Prof. Dr. Andreas Lachner, Dr. Emely Hoch, Dr. Juliane Richter

Gemeinsames Angebot des Tübingen Digital Teaching Lab (TüDiLab) und des Zentrums Digitalisierung in der Lehrerbildung Tübingen (TüDiLB) sowie des Leibniz-Instituts für Wissensmedien

Im Workshop wird zunächst ein kurzer Überblick über den Stand der Forschung zur Lernwirksamkeit virtueller Experimente sowie zu den Randbedingungen für ihren erfolgreichen Einsatz gegeben. Danach werden Beispiele aus der Forschungs- und Unterrichtspraxis präsentiert, um Chancen und Herausforderungen des forschenden Lernens mit virtuellen Experimenten zu illustrieren und zu diskutieren. Schließlich werden (kostenlose) Plattformen vorgestellt, auf denen virtuelle Experimente für den naturwissenschaftlichen Unterricht bereitgestellt werden.

Sonstiges

Wir speichern und verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten nur für den Zeitraum der Veranstaltung. Weitere Informationen entnehmen Sie der Auslage am Veranstaltungstag. Informationen zum Thema Datenschutz finden Sie auf unserer Internetseite https://www.biwe-bbq.de/datenschutzerklaerung

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