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Eat for (global) change?! Lokale Wege zu einer gerechteren und nachhaltigeren Ernährung


++++ Dies ist der Folgetermin für die verschobene Veranstaltung im Mai - kommt zahlreich +++

Das globalisierte Ernährungssystem basiert auf den kapitalistischen Prinzipien von Verwertung, Wachstum und Gewinnmaximierung und ist gekennzeichnet durch einen weitgehend sorglosen Umgang mit menschlichen und natürlichen Ressourcen. In diesem Zusammenhang werden geschlechtsspezifische, klassenbasierte und globale Ungleichheiten produziert und reproduziert. Doch was bedeutet das konkret auf lokaler Ebene? Welche Handlungsspielräume und Möglichkeiten der Gegenbewegung ergeben sich für Konsument*innen im Rahmen dieser globalen Voraussetzungen? Wie wird dieses Thema wissenschaftlich aufgegriffen? Und wie wird aus einer feministischen Perspektive die alleinige Zuschreibung der Verantwortung auf Konsument*innen diskutiert?

Im Kontext von zwei empirischen Beispielen der wissenschaftlichen Forschung aus Kenia und Deutschland werden wir diesen Fragen nachgehen und Handlungsoptionen in den jeweiligen alltäglichen Ernährungspraktiken und Mahlzeitenkulturen vorstellen – Akzeptanz vorhandener Strukturen aber auch der offenen Ablehnung. Wir werden aufzeigen, wie Menschen in ihrem Alltag zum Beispiel durch urbanes Gärtnern, biodiverses Kochen oder die Partizipation in Foodkollektiven versuchen, auf lokaler Ebene Lösungen für globale Probleme zu finden.

Im Anschluss wird der Raum geöffnet für ein geleitetes Gespräch, in dem wir gemeinsam mit Ihnen und mit verschiedenen Leipziger Akteur:innen über mögliche Wege zu einem gerechteren und nachhaltigeren Ernährungssystem nachdenken möchten.

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