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In der Arbeit mit radikalisierten Jugendlichen im Rahmen der Beratungsstelle Berlin begegnen uns komplexe Lebensrealitäten, die sich nicht auf Risiken oder defizitäre Zuschreibungen reduzieren lassen. Umso wichtiger ist ein ganzheitlicher Blick, der hinter ideologische Deutungen schaut und Bedürfnisse, biografische Erfahrungen sowie Zukunftsperspektiven junger Menschen in den Fokus rückt.

Was brauchen Jugendliche zwischen Zugehörigkeit und Abgrenzung, zwischen Sinnsuche und Radikalisierung, um sich eine positive Zukunft vorstellen zu können?

Dieser Frage möchten wir uns gemeinsam mit Ihnen und weiteren Gäst*innen im Rahmen eines Fachaustauschs am 15. Oktober 2026 von 13:00 bis 17:00 Uhr in der Geschäftsstelle von Violence Prevention Network (Alt-Reinickendorf 25, 13407 Berlin) widmen.

Gemeinsam möchten wir diskutieren, wie ein ressourcenorientierter Zugang im Zusammenspiel unterschiedlicher Systeme gelingen kann und welche Potenziale in der Zusammenarbeit von Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit, psychosozialen und psychotherapeutischen Arbeitsfeldern, Sicherheitsbehörden sowie der Kinder- und Jugendhilfe liegen. Zudem möchten wir unser Kooperationsmodell vorstellen, in dem Berater*innen und (Psycho-)Therapeut*innen innerhalb eines Projekts der Extremismusprävention gemeinsam an diesen Fragestellungen arbeiten.

In einem bewusst klein gehaltenen Rahmen möchten wir Raum für offenen Austausch, unterschiedliche Perspektiven und praxisnahe Diskussionen schaffen.

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