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Info
Schwerpunktthema: Inklusiver Kinderschutz
Wie kann Kinderschutz inklusiv gedacht und unter realen Bedingungen wirksam gestaltet werden? Welche Barrieren erschweren Schutz, Beteiligung und Zugänge? Und welche konkreten Ansätze unterstützen Fachkräfte in ihrer Praxis?
Der 5. Fachtag Kinderschutz in Mönchengladbach bringt am 21.11.2026 Fachkräfte unterschiedlicher Arbeitsfelder, insbesondere aus Jugendhilfe, Gesundheitswesen, Beratung, Bildung und Medizin, zusammen, um sich interdisziplinär mit zentralen Fragen inklusiven Kinderschutzes auseinanderzusetzen.
Freuen Sie sich auf fachliche Impulse, praxisnahe Seminare und interdisziplinären Austausch.
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Programm
10:00 Uhr
Begrüßung & Grußworte
Moderation durch Axel Tillmanns
10:15–11:45 Uhr
Fachvortrag von Prof. Dr. phil. Heike Wiemert
„All means all? Inklusiven Kinderschutz weiterdenken – zwischen Anspruch, Herausforderung und professionellem Handeln“
11:45–12:15 Uhr
Vorstellung eines interdisziplinären Fallbeispiels
Die Vorstellung eines interdisziplinären Fallbeispiels bildet den inhaltlichen Ausgangspunkt für mehrere Fachseminare am Nachmittag.
12:15–13:00 Uhr
Mittagspause
13:00–14:00 Uhr
Seminarrunde 1
14:15–15:15 Uhr
Seminarrunde 2
15:15–16:00 Uhr
Offener Abschluss und fachlicher Austausch
Zum Abschluss besteht die Möglichkeit, Eindrücke aus den Fachseminaren aufzugreifen, offene Fragen zu besprechen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
16:00 Uhr
Veranstaltungsende
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Fachseminare
Am Nachmittag erwartet Sie ein vielfältiges Seminarprogramm mit konkreten Praxisbezügen zum Schwerpunktthema.
Interdisziplinäre Perspektiven auf ein gemeinsames Fallbeispiel
Das am Vormittag vorgestellte Fallbeispiel wird am Nachmittag aus unterschiedlichen professionellen Perspektiven aufgegriffen, weitergedacht und vertieft. Die Fachseminare eröffnen konkrete Einblicke in fachliche Einschätzungen, Entscheidungsprozesse und Schnittstellen professionellen Handelns im Kinderschutz.
Fachdienst Kinderschutz – Stadt Mönchengladbach (vertiefendes Sonderformat)
Anissa Radons, Teamleitung Fachdienst Kinderschutz Nord, sowie weitere Fachkräfte
Dieses vertiefende Format bietet einen besonders intensiven Einblick in kommunale Kinderschutzpraxis. Im Mittelpunkt stehen fachliche Einschätzungen, Entscheidungsprozesse, Abwägungen und konkrete Handlungslogiken aus der Praxis des Fachdienstes Kinderschutz.
Eingliederungshilfe (§ 35a) – Stadt Mönchengladbach
Janet Hoffmann
Perspektiven an der Schnittstelle von Teilhabe, Unterstützungsplanung und Kinderschutz.
Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ) Mönchengladbach
Ruth Winzen
Sozialpädiatrische Perspektiven auf komplexe Unterstützungsbedarfe, Entwicklungsfragen und Gefährdungslagen.
Elisabeth-Krankenhaus Mönchengladbach / Kinderklinik
Dr. Sabine Keiser
Medizinische Perspektiven und interdisziplinäre Zusammenarbeit im Kinderschutz.
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Externe Fachimpulse
Warum sind Kinder und Jugendliche mit Behinderung besonders gefährdet, sexualisierte Gewalt zu erleben?
Prof.in Dr. Karla Verlinden, KatHo Köln
Im Seminar wird aktuelles Wissen zu Prävalenzen, Risikofaktoren und Täterstrategien vermittelt und es wird aufgezeigt, wie Fachkräfte Schutz und Prävention wirksam gestalten können.
Partizipation als Schutzfaktor – Beteiligung im institutionellen Kinderschutz
Ann-Kathrin Lorenzen, PETZE-Institut
Wie kann echte Beteiligung von Kindern und Jugendlichen im institutionellen Alltag gelingen? Der Fachimpuls beleuchtet Chancen und Herausforderungen partizipativer Ansätze und zeigt auf, wie Beteiligung transparent, wirksam und praxisnah gestaltet werden kann.
Verständliche Kommunikation im Kinderschutz – Barrieren erkennen, Zugänge schaffen
Philipp Hamdorf, Sozialhelden e.V.
Welche Barrieren entstehen durch Sprache, Verfahren und Informationswege im Kinderschutz – oft unbeabsichtigt? Der Fachimpuls sensibilisiert für Ausschlüsse im Zugang zu Schutz, Beteiligung und Unterstützung und vermittelt konkrete Ansätze für verständlichere und zugänglichere Kommunikation.
Unabhängige Beschwerdewege im Kinderschutz – Ombudschaft als Schutzfaktor
Ursula Bolg, Ombudschaft Jugendhilfe NRW
Welche Rolle spielen unabhängige Beschwerdestrukturen im Kinderschutz? Im Fokus stehen Ombudschaft als Schutz- und Beteiligungsinstrument sowie die Frage, wie Beschwerdewege auch für besonders vulnerable junge Menschen zugänglicher gestaltet werden können.
Inklusive Schutzkonzepte in Organisationen – Herausforderungen und Praxisansätze
Janek Straeten, Hephata
Wie können Schutzkonzepte so weiterentwickelt werden, dass sie den Anforderungen inklusiver Praxis gerecht werden? Der Fachimpuls verbindet strukturelle Herausforderungen mit konkreten Erfahrungen aus der Praxis.
Inklusive Öffnung im stationären Schutzsetting – Erfahrungen aus dem Mädchenhaus
Sylvia Krenzel, Mädchenhaus Bielefeld
Wie gelingt inklusive Öffnung in stationären Schutzsettings? Das Seminar gibt Einblicke in praktische Erfahrungen, Herausforderungen und konkrete Ansätze inklusiver Schutzarbeit.
Rechtliche und Betroffenenperspektiven im inklusiven Kinderschutz
Judith Acker, Rechtsanwältin
Inklusiver Kinderschutz im Berufsfeld einer Opferschutzanwältin. Gerichtliche und außergerichtliche Vertretung, Begleitung und Unterstützung von Kindern mit und ohne Behinderung.
Hinweis: Das finale Seminarprogramm kann sich in einzelnen Punkten noch geringfügig ändern.
Veranstaltungsort
Hochschule NiederrheinWebschulstraße 43
41065 Mönchengladbach
Deutschland
Koordinaten (Lat, Long):
51.179424, 6.441312
Karte anzeigenRoutenplanung
Hinweise
Anreise und Parken
Die Veranstaltung findet an der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach statt. Die umliegenden Parkplätze sind begrenzt.
Für Teilnehmende stehen freundlicherweise kostenfreie Parkmöglichkeiten im Parkhaus Schaffrath (Theodor-Heuss-Straße 99, 41065 Mönchengladbach) zur Verfügung.
Bitte beachten Sie, dass hierfür die oberste Etage des Parkhauses vorgesehen ist und zwischen Parkhaus und Veranstaltungsort ein kurzer Fußweg einzuplanen ist. Wir empfehlen eine entsprechend rechtzeitige Anreise.
Sollten Sie aufgrund individueller Unterstützungsbedarfe besondere Anforderungen an die Anreise haben, sprechen Sie uns gerne im Vorfeld an.