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Nicht erst die Corona-Pandemie hat dafür gesorgt, dass allenthalben entweder von einer gespaltenen Gesellschaft gesprochen wird. Auch im Zuge der Integrationsdebatte, die in Folge von 2015 noch einmal an Fahrt gewonnen hat, war oft davon die Rede. Und nun stellt der Krieg in der Ukraine die gesamte Gesellschaft vor weitere Herausforderungen und die Notwendigkeit, Stellung zu beziehen. Der Rückzug in die eigenen Wohlfühlzonen und Bubbles sind genauso eine Folge davon, wie eine Verhärtung der Fronten und das Verbreiten von Fake News.

Gerade im Kontext der Arbeitswelt ist der beschriebene Rückzug kaum möglich und Sie, die Beteiligten der beruflichen Bildung, sehen sich mit diesen Themen konfrontiert – ob nun im Umgang mit Flucht und Migration generell  oder von Zuwanderung zur Fachkräftesicherung auf der einen Seite, dem jedoch weit verbreitete Vorurteile und rassistische Bilder gegenüberstehen. Oder im Zusammenhang mit widerstreitenden Positionen zu den Corona-Maßnahmen und dem Auftauchen von Verschwörungserzählungen in Betrieb und Berufsschule. Konflikte lassen sich nicht vermeiden. Und vielleicht ist das auch gut so!? Ein demokratisches Miteinander bedeutet nicht Harmonie und Einigkeit. Im Gegenteil gehören Reibungen, Differenzen und Aushandlungen in einer vielfältigen und im stetigen Wandel befindlichen Gesellschaft dazu.

Der Fachtag nimmt diese grundlegende Bedeutung von Konflikten in unserem demokratischen Miteinander in den Blick. Wir schauen auf den Umgang mit ihnen im Ausbildungsalltag, loten Möglichkeiten aber auch Grenzen des Verhandelbaren aus und wir helfen Suchen und Finden von Handlungsmöglichkeiten im Ausbildungsalltag. Ihre Erfahrungen und der Austausch sind dafür zentral und sollen Zeit und Platz im Fachtag erhalten.

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